Ermittlungen zu Tod eines Elfjährigen in Hombruch eingestellt

Schrecklicher Unfall im Januar

Anfang Januar erschütterte ein schrecklicher Unfall Hombruch: Bei einer Familienfeier wurde ein elfjähriger Junge auf der Grotenbachstraße überfahren und starb noch am Unfallort. Nun hat die Staatsanwaltschaft einem Medienbericht zufolge ihre Ermittlungen gegen den Fahrer des betroffenen Wagens eingestellt.

HOMBRUCH

, 20.06.2014, 13:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Einsatzhundertschaft sperrte den Unfallort nach dem Tod des Jungen ab.

Eine Einsatzhundertschaft sperrte den Unfallort nach dem Tod des Jungen ab.

bekannt gab, sei das Verfahren gegen den zum Unfallzeitpunkt 44 Jahre alten Fahrer aus Dortmund eingestellt worden. Ein Verkehrsgutachter habe keinerlei Fahrlässigkeit des Unfallfahrers feststellen können.

Der Fahrer habe den Zusammenstoß weder verhindern können, noch sei er zu schnell unterwegs gewesen, so Kruse.

Der Unfall am 7. Januar hatte für tiefe Bestürzung in Hombruch gesorgt. Bei einer Geburtstagsfeier in einer Gaststätte an der Grotenbachstraße hatten einige Kinder der Festgesellschaft auf dem Bürgersteig gespielt. Der elf Jahre alte Junge aus Mönchengladbach war vor einem geparkten Auto auf die Straße gelaufen. Dabei wurde der Junge von dem Geländewagen und dem mit Steinen beladenen Anhänger des Unfallfahrers erfasst und überrollt, der gerade die Stelle passierte. Der Fahrer erlitt einen Schock. Nach dem Unglück musste er von Polizisten vor aufgebrachten Mitgliedern der Festgesellschaft beschützt werden. Kurz darauf gab es in Mönchengladbach, der Heimatstadt des getöteten Jungen, einen öffentlichen Trauermarsch mit hunderten Teilnehmern.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt