Erneut ÖPNV-Streik in Dortmund – aber diesmal streiken die Kontrolleure

Warnstreik

Verdi ruft zur kommenden Woche erneut zum ganztägigen Streik von Beschäftigten im ÖPNV auf. Im Vergleich zu den vorherigen Warnstreiks wird Dortmund aber weniger hart betroffen sein.

Dortmund

16.10.2020, 17:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am kommenden Montag (19.10.) wird erneut der Nahverkehr in Dortmund wegen eines Streiks eingeschränkt. Allerdings anders als die Male zuvor.

Am kommenden Montag (19.10.) wird erneut der Nahverkehr in Dortmund wegen eines Streiks eingeschränkt. Allerdings anders als die Male zuvor. © Robin Albers

Der letzte große Streik ist gerade erst vorbei, nun steht der nächste in den Startlöchern. Zu kommendem Montag (19.10.) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) in den Nahverkehrsbetrieben ganz NRW zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

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In Dortmund kommt es diesmal aber nicht ganz so heftig wie am Donnerstag (15.10.), als Busse und Bahnen der DSW21 stillstanden.

Ganztägiger Streik, aber anders als sonst

Auch wenn es in ganz NRW zu Einschränkungen im ÖPNV kommen werde, wie die Gewerkschaft in einer Mitteilung verlauten lässt, gibt es Ausnahmen. Zu denen gehört auch Dortmund. „Zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger“ werden nur DSW21-Mitarbeiter aus der Abteilung „Service und Einnahmensicherung“ am Montag streiken.

Deshalb wird es keinen persönlichen Fahrkartenverkauf und keine persönliche Fahrplanauskunft geben. Auch Ticket-Kontrolleure sollen Montag streiken. Außerdem werden die die Kundencenter an der Petrikirche, in Hörde und in der U-Bahnhaltestelle Kampstraße wegen des Streiks geschlossen bleiben. Die Busse und Bahnen sollen am Montag aber wie gewohnt fahren.

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Aktuell wird ein neuer Tarifvertrag für die Beschäftigten im Nahverkehr NRW zwischen der Gewerkschaft und dem kommunalen Arbeitgeberverband verhandelt. Verdi will mit dem erneuten Warnstreik ein weiteres Zeichen setzen.

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