Eröffnungstermin für neue Euroshop-Filiale am Brackeler Hellweg steht fest

mlzNiehörster-Nachfolge

„Schum-Euroshop“ nennt nun den Eröffnungstermin für seine Filiale am Brackeler Hellweg 130a, die in das Ladenlokal der ehemaligen Buchhandlung Niehörster zieht. Er ist früher als gedacht.

Brackel

, 06.08.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachfolger der Buchhandlung Niehörster am Brackeler Hellweg 130a wird bekanntlich eine Filiale des „Schum Euroshops“. Nun nennt Bereichsleiter Jens Dietrich den konkreten Eröffnungstermin. Es ist der 29. August, ein Donnerstag. Das Ladenlokal sei für das Unternehmen fast mustergültig. 200 Quadratmeter groß und aufgrund dieser Größe gebe es keine Einschränkungen im Sortiment.

Er wisse, so Dietrich weiter, dass die Nachricht, ein Euroshop werde sich in Brackel ansiedeln, nicht überall auf Zustimmung gestoßen sei. Aber das beruhe seiner Ansicht nach auf alten Vorurteilen gegen solche Shops, die heute nicht mehr gelten. Dietrich: „Solche Läden sind keine vorübergehende Stationen von fliegenden Händlern wie vielleicht früher.“ Man sehe schon an der Dauer des Mietvertrages (drei Jahre), dass sein Unternehmen nicht plane, Brackel nach kurzer Zeit wieder zu verlassen. Auch werde Geld zur Renovierung des Ladenlokals in die Hand genommen. So werde eine moderne LED-Beleuchtung installiert, und auch der Fußboden werde erneuert. Es gebe auch ein modernes Farbkonzept. Man müsse sich auch darüber im Klaren sein, dass solche Discounter heute in starker Konkurrenz zu anderen Anbietern stehen und es sich somit gar nicht erlauben können, ein unattraktives Ladenlokal zu eröffnen.

Unterschiedliche Reaktionen auf Facebook

Im sozialen Netzwerk Facebook sind die Reaktionen auf diese Neueröffnung eher negativ: „Hurra, damit Brackel noch unattraktiver wird ...“, heißt es dort zum Beispiel ironisch - oder auch „Noch so ein Ramschladen, den kein Mensch braucht“ - aber auch „Braucht man eher nicht, aber besser als Leerstand“. Andere Nutzer sehen‘s positiv: „Finde ich super“, ist auch zu lesen.

Zum Sortiment solcher Euroshops zählen zum Beispiel Süßigkeiten, Wolle, Haushaltswaren, Kosmetik, Putzartikel, Spielwaren, Batterien und anderes. „Im Grunde sind wir ein kleines Warenhaus“, sagt Jens Dietrich. Vier bis sechs Mitarbeiter sollen zunächst am Brackeler Hellweg 130a beschäftigt sein. Später werde man die Anzahl der Mitarbeiter an den Erfolg knüpfen.

Mutterunternehmen schon 1877 gegründet

Das Mutterunternehmen J. E. Schum GmbH & Co. KG wurde laut Internetlexikon Wikipedia 1877 von Johann Eugen Schum gegründet und befindet sich im Familienbesitz. Das Unternehmen ist aus einem kleinen Eisenwarenladen im fränkischen Würzburg hervorgegangen.

In einem Interview, das Unternehmenschef Rainer Schum neulich der Nachrichtenagentur dpa gegeben hat, sagt er unter anderem: „Wir richten uns an Menschen, die nicht bereit sind, für profane Dinge des täglichen Bedarfs mehr Geld auszugeben als nötig.“ Das Motto laute seit Jahren: kein Ramsch.

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