Erster PikoPark in Dortmund: So geht das Projekt weiter

Wohnen in Westerfilde

Seit zwei Jahren arbeiten Mieter und Vonovia an einem Mini-Park in Westerfilde. Doch die finanzielle Förderung endet 2021.

Westerfilde

, 12.11.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erster PikoPark in Dortmund: So geht das Projekt weiter

Freuen sich über finanzielle Unterstützung für den PikoPark (v.l.): Anke Ruarus-Schrödter (Leiterin OGS Westhausen-Grundschule), Ralf Peterhülseweh (Vonovia-Regionalleiter für Dortmund), Nora Woker (Operative Projektleitung Vonovia Westerfilde), Christoph Richard (Naturreferent), Olga Frank (Mieterin), Carola Lehmann (WILA Bonn), Birgit Netz-Gerten (WILA Bonn). Die Vonovia hat knapp 2800 Euro für den Park gespendet. © Benito Barajas

Ein kleiner (ital. piccolo) Park soll der PikoPark sein. Das bundesweite und vom Programm Biologische Vielfalt geförderte Modellprojekt wird vom Wissenschaftsladen Bonn in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Mensch und Umwelt ausgeführt.

Naturnahe Parks mit einer Größe von circa 300 Quadratmetern sind das Ziel. Angelegt werden sie auf Grün- und Freiflächen in Wohngebieten.

Die Vonovia hat dafür vor zwei Jahren eine Fläche in Westerfilde zur Verfügung gestellt: zwischen Kiepeweg und Zum Luftschacht. Wildblumenwiese, Trockenmauer, Barfußpfad und eine bunte Mosaikbank sind die Herzstücke des Parks.

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Mieter halfen bei der Umsetzung des Projektes

Mieter der umliegenden Häuser beteiligten sich an der Planung des Parks und halfen bei der Umsetzung. Zwei Mieterinnen haben beispielsweise die Patenschaft für die Rosen- und Staudenbeete übernommen.

Die Westhausen-Grundschule und die Reinoldi-Sekundarschule haben die Mosaikbank mitgestaltet und den Barfußpfad angelegt. Regelmäßige Naturerlebnis-Workshops sind ebenfalls Teil des Projektes. Aber wie geht es nach dem Projektende 2021 mit dem PikoPark weiter?

„Mit der Übernahme der Kosten durch Vonovia können weiterhin Naturerlebnisangebote für die Mieterkinder und Kinder der OGS Westhausen angeboten werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Anwohner sollen mit ihrer Mithilfe bei der Pflege zum Erhalt des Parks beitragen.

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