Erstes Sozialbüro öffnet im April

DORTMUND Das erste von 13 Sozialbüros in Dortmund wird am 1. April eröffnet - als gemeinsame Einrichtung von Stadt und JobCenter Arge. Der Verwaltungsvorstand brachte den Baustein zum Aktionsplan "Soziale Stadt" am Dienstag auf den Weg in die politische Beratung.

von Von Gaby Kolle

, 08.01.2008, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Sozialdezernent Siegfried Pogadl: Wir wollen Hemmschwellen senken .

<p>Sozialdezernent Siegfried Pogadl: Wir wollen Hemmschwellen senken .

Insgesamt  soll in allen  13 unterentwickelten Stadtzonen je ein so genanntes Servicebüro mit niederschwelligem Beratungs- und Unterstützungsangebot eingerichtet werden, direkt vor Ort als gemeinsame Anlaufstelle von Stadt und Arge.  Den Anfang machen Scharnhorst-Ost, Borsigplatz und Rheinische Straße/Dorstfelder Brücke.

Ohne Behördencharakter

Für die  Servicebüros wollen Stadt und Arge Ladenlokale anmieten, um der Einrichtung den Behördencharakter zu nehmen. Das Angebot in offener  Atmosphäre ist absolut unverbindlich.  Pro Einrichtung, so Sozialdezernent Siegfried Pogadl, stehen etwa acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter parat.

 Neben den umfangreichen, allgemeinen Informationen  zur Sozialgesetzgebung bietet das Team alle originären Dienstleistungen der Arge und die persönlichen Hilfen des Sozialamtes bis zum Einzelfallmanagement an.

"Nichts nebeneinander"

"Wir wollen uns einklinken in die Gemeinwesenarbeiten, die bereits im Quartier laufen", unterstrich Pogadl, "nichts nebeneinander, sondern verbunden mit vorhandenen Angeboten."

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