Erweiterung des Marie-Juchacz-Hauses ist ein Stückchen nähergerückt

mlzBezirksvertretung Brackel

Awo-Mann Norbert Roggenbach setzt sich seit Jahren für eine Erweiterung des Marie-Juchacz-Hauses in Asseln ein. Nun ist er seinem Ziel ein Stückchen näher gekommen.

Asseln

, 02.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dem Umbau und der Erweiterung des Marie-Juchacz-Hauses, dem Asselner Awo-Hauptquartier an der Flegelstraße 42, steht nichts mehr im Wege. Die Bezirksvertretung Brackel hat den Plänen jetzt zugestimmt.

Für die Erweiterung kämpft der örtliche Awo-Vorsitzende Norbert Roggenbach schon lange. Er möchte das Haus um einen 200 Quadratmeter großen Mehrzweckraum erweitern – zum Beispiel, um größere Veranstaltungen wie Tanztees anbieten zu können.

Auch soziale Aktivitäten des Stadtbezirks könnten dort ein Zentrum finden. Zum Beispiel könnte das Senioren- und Familienbüro dort einziehen. Roggenbach rechnet dafür mit Kosten in Höhe von 500.000 Euro, 150.000 Euro könnte der Ortsverein selbst beisteuern.

Der Vorsitzende der Awo Asseln/Husen/Kurl, Norbert Roggenbach, wünscht sich weiterhin einen Anbau ans Marie-Juchacz-Haus.

Der Vorsitzende der Awo Asseln/Husen/Kurl, Norbert Roggenbach, wünscht sich weiterhin einen Anbau ans Marie-Juchacz-Haus. © Andreas Schröter

Der Awo-Unterbzirk hatte sich damit lange schwergetan. Es gebe andere Begegnungsstätten im Stadtgebiet, die ebenfalls eine Renovierung nötig hätten und man wolle keine Neiddebatte lostreten, lautete das Hauptgegenargument.

Im März 2019 folgte dann die Kehrtwende: Der Unterbezirk stellte eine Bauvoranfrage für den Anbau, zu der der Bezirksvertretung nun der positive Vorbescheid vorlag.

Darin heißt es unter anderem: „Durch die geplante Baugrenzenüberschreitung werden keine nachbarschaftlichen Interessen eingeschränkt.“ „Nachbarn“ seien ein öffentlicher Spielplatz und Straßen. Die geplante Erweiterung werde als städtebaulich vertretbar eingestuft. Auch Bäume würden nicht bedroht.

Dachbegrüung und Photovoltaikanlage werden empfohlen

Allerdings empfiehlt die Stadtverwaltung aus Gründen des Klimaschutzes, das Dach zu begrünen und eine Photovoltaik-Anlage zu errichten.

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Norbert Roggenbach wertet das in Kombination mit dem Ja der Bezirksvertretung als wichtigen und aus seiner Sicht sehr positiven ersten Schritt auf dem Weg zu dem Anbau. Nun müsse der Awo-Unterbezirk in die konkreten Planungen einsteigen.

Das werde sicherlich seine Zeit dauern, zumal nach dem Tod der bisherigen Vorsitzenden Gerda Kieninger der Vorstand zunächst neu besetzt werden müsse. Dann muss die Stadt den entsprechenden Bauantrag genehmigen. Roggenbach schätzt, dass es sicherlich noch zwei bis drei Jahren dauern dürfte, bis der Anbau tatsächlich steht.

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