Erzählungen eines Rumtreibers

11.09.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er war Sänger und Vorarbeiter, arbeitete am Theater und in der Landwirtschaft, fuhr Taxi, brach ein Studium ab. Und er reiste. Heute schreibt Johannis R. Jappen, 49 Jahre alt, Wahl-Dortmunder seit 1995, Lyrik und Prosa. Sein erster Erzählband heißt "Das Mantra des Rikschafahrers" und erscheint im Verlag des Dortmunder Thomas Tonn; der erste Roman soll folgen.

Vor neun Jahren reiste Jappen als Freiwilliger in eine Lepra-Station in Kathmandu. Wieder in Dortmund, gründete er den Verein HOPE, der seitdem in Nepal und Indien unter anderem Schulen, Brücken, Krankenstationen errichtet. Die Eindrücke, die Jappen in Nepal, aber auch auf Reisen in Australien oder den USA gewann, verarbeitete er in seinen reportageartigen "Geschichten auf Reisen". "Es geht um Menschen, die sich treiben lassen und auf der Suche sind", sagt Verleger Tonn.

Mehr über Johannis Jappen unter www.kassandrus.de

Buchpremiere am 18.9., 19.30 Uhr, Studio B, Königswall 18, Eintritt 2,50 . Das Buch kostet 9,90 .

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