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„Europaweit einzigartig“: Neues Roboter-Labor wird in Dortmund eröffnet

Bei der Hochwasser-Katastrophe ist die Forschung des Rettungsrobotik-Zentrums bereits im Einsatz gewesen. Nun werden die Roboter in einem beschaulichen Dortmunder Vorort getestet.
Ein mögliches Einsatzgebiet: Dieser Roboter verschließt einen Kanister mit einer ätzenden Flüssigkeit. © Feuerwehr Dortmund

„Roboter in gefährlicher Mission“ – so fasst der Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen, was in Dortmund aktuell entwickelt wird. Von einem „europaweit einzigartigen Test- und Innovationslabor“ ist die Rede, das am 1. Oktober auf einem ehemaligen Zechengelände eröffnet.

In Bodelschwingh werden in den kommenden Jahren mobile Robotersysteme fürs Rettungswesen erforscht und entwickelt. Beispielsweise ist bereits ein Roboter vorgestellt worden, der mit einem Greifarm Gefahrgut beseitigen kann. In Hochwasser-Gebieten sind in diesem Sommer außerdem Drohnen eingesetzt worden, um große Flächen aus der Luft zu begutachten.

Kameradrohnen sollen zum Einsatz vorauseilen

Die Flugobjekte können auch Orte erreichen, die für menschliche Einsatzkräfte zu gefährlich sind. Zu den aktuellen Projekten gehört etwa, die Kameradrohnen autonom zu einem Einsatz vorauseilen zu lassen, um ein Lagebild zu bekommen, bevor Menschen vor Ort sind.

Am neuen Labor in Bodelschwingh gibt es laut RVR 3500 Quadratmeter Außenfläche, auf denen die neuen Systeme erprobt werden können. Das neue Labor wird am Freitag (1.10.) offiziell an der Straße Rohdesdiek eröffnet.

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