Eving: Diese Projekte werden im Jahr 2020 besonders wichtig

mlzZukunftscheck 2020

Das Evinger Schloss soll zu einem Bürgerzentrum werden und auch für die alte Osterfeld-Grundschule gibt es Überlegungen. Bezirksbürgermeister Oliver Stens (SPD) hat für 2020 viele Pläne.

Eving

, 27.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Blickt man zurück auf das Jahr 2019, so sind die Themen, die die Evinger Bürger beschäftigt haben, sehr facettenreich. Für einige der begonnenen Projekte hofft Bezirksbürgermeister Oliver Stens (SPD) im neuen Jahr endgültige Lösungen zu finden.

Die Aufgaben reichen dabei vom Kita-Ausbau und der Neuorientierung des Evinger Schlosses bis hin zur Bewältigung des enormen Verkehrsaufkommens.

Evinger Schloss als gemeinschaftliches Bürgerhaus

Ein Dauerthema ist unter anderem das als Evinger Schloss bekannte Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz. Hier hat sich im vergangenen Jahr einiges getan.

So wurden im Zuge von Arbeiten zur Bestandserhaltung unter anderem die Kellerräume saniert und der Eingangsbereich erneuert.

Mittlerweile gibt es laut Stens bezüglich einer Neuausrichtung bereits konkrete Gespräche mit den derzeitigen Mietern: „Wir würden das Evinger Schloss gerne zu einem gemeinsamen Zentrum für alle Evinger Bürger entwickeln und ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Vorhaben in 2020 umsetzen können.“

Die Bauarbeiten am Eingangsbereich des Evinger Schlosses sind mittlerweile abgeschlossen.

Die Bauarbeiten am Eingangsbereich des Evinger Schlosses sind mittlerweile abgeschlossen. © Marius Paul

Wichtig sei, dass man mit allen beteiligten Parteien spreche und eine Lösung finde, die vielen Menschen zugutekomme.

Steigendes Verkehrsaufkommen könnte zur Belastungsprobe werden

Wie in den meisten Dortmunder Stadtbezirken wird das Thema Verkehr auch in Eving eine zentrale Rolle einnehmen. „Da wir vor allem bei der Infrastruktur von den Behörden abhängig sind, sind uns hier teilweise die Hände gebunden“, erklärt Stens.

Bezirksbürgermeister Oliver Stens (SPD) hat im Jahr der Kommunalwahl viele Pläne für den Stadtbezirk Eving. Kann er sie umsetzen?

Bezirksbürgermeister Oliver Stens (SPD) hat im Jahr der Kommunalwahl viele Pläne für den Stadtbezirk Eving. Kann er sie umsetzen? © Marius Paul

Falls das geplante Lkw-Fahrverbot auf der B1 tatsächlich in die Tat umgesetzt werde, könne die Zunahme des Verkehrs auf wichtigen Routen wie der B54 und der Kemminghauser Straße zum Problem werden.

„Wir hoffen, dass wir als Bezirksvertretung und natürlich auch die Bürger in die Diskussion mit eingebunden werden. Denn die Stadt muss auch den unmittelbaren Anliegern dieser Durchfahrtsstraßen Verständnis entgegenbringen.“

Wie sinnvolle Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung aussehen könnten, sei aktuell noch schwer zu sagen, so Stens. Diskutiert wurde beispielsweise schon die mögliche Einführung einer Tempo-30-Zone auf der Kemminghauser Straße.

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Deutlich konkreter wird der Bezirksbürgermeister, wenn es um die Kinderbetreuung in Eving geht. Stens ist zuversichtlich, dass der Kita-Neubau an der Bayrischen Straße im Jahr 2020 auf jeden Fall fertiggestellt wird.

Kita-Investor ist ein Unternehmer aus Heinsberg

„Wir müssen jetzt schon mit den Kita-Plätzen rechnen, die in Wahrheit noch gar nicht existieren. Aber zumindest der Neubau an der Bayrischen Straße ist auf einem guten Weg.“

Zumindest der Kita-Neubau an der Bayrischen Straße nimmt schon erste Formen an.

Zumindest der Kita-Neubau an der Bayrischen Straße nimmt schon erste Formen an. © Marius Paul

Darüber hinaus habe er mittlerweile mit dem Investor der weiteren geplanten Kitas sehr gute Gespräche führen können. Dabei handelt es sich offenbar um den Unternehmer Michael Türk aus Heinsberg. „Der Investor ist wirklich engagiert und ich bin davon überzeugt, dass wir zukünftig gut zusammenarbeiten werden.“

Konzeptidee für alte Osterfeld-Grundschule gesucht

Auf dem Plan für 2020 steht außerdem das alte Gebäude der Osterfeld-Grundschule. Nach dem Umzug der Schule in das benachbarte Gebäude der ehemaligen Hauptschule ist die Zukunft der leer stehenden Räumlichkeiten nach wie vor unklar. „Wir müssen hier eine Konzeptidee entwickeln“, fordert Stens.

Er persönlich könne sich auf dem Areal unter anderem einen zusätzlichen Wohnungsbau oder die Errichtung einer Turnhalle vorstellen. „Voraussetzung dafür ist natürlich der Abriss des alten Gebäudes. Dies ist ein Thema, welches wir im kommenden Jahr auf jeden Fall angehen werden.“

Geht es nach Bezirksbürgermeister Oliver Stens wäre ein Abriss der alten Osterfeld-Grundschule die sinnvollste Lösung.

Geht es nach Bezirksbürgermeister Oliver Stens wäre ein Abriss der alten Osterfeld-Grundschule die sinnvollste Lösung. © Marius Paul

Schlussendlich stünden für 2020 etliche Herausforderungen vor der Tür, so Stens. Nicht immer könne man schon exakte Planungen verkünden, „aber ich erhoffe mir grundsätzlich, dass sich die Stadtbezirke noch enger verzahnen und ihre Erfahrungen austauschen“.

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