Experten kontrollierten Feuerwerk-Verkauf

DORTMUND Nahezu jedes sechste Geschäft wies Mängel auf. Zumindest wenn es um den Verkauf und die Lagerung von Feuerwerkskörpern geht. Das ist das Ergebnis von Kontrollen, die Fachleute der Bezirksregierung Arnsberg zum Jahreswechsel im gesamten Regierungsbezirk durchgeführt haben.

04.01.2008, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Angebot ist riesig: Wer Feuerwerk verkaufen will, muss ein paar Regeln beachten, sonst gibt‘s Ärger.

Das Angebot ist riesig: Wer Feuerwerk verkaufen will, muss ein paar Regeln beachten, sonst gibt‘s Ärger.

In Dortmund kontrollierten sie insgesamt 121 Betriebe, drei davon müssen wegen größerer Verstöße ein Bußgeld zahlen, zehn Mal sprachen die Prüfer eine Verwarnung aus. Im gesamten Regierungsbezirk wurden 574 Läden überprüft: In 98 Fällen deckten die Kontrolleure Mängel auf. In 14 überprüften Läden stießen die Arbeitsschützer sogar auf gravierende Mängel. In acht Geschäften wurde die zulässige Aufbewahrungsmenge deutlich überschritten. Für diese Händler hat das Silvesterfeuerwerk noch unangenehme Nebenwirkungen. Auf sie wartet ein Strafverfahren.

„Die Mängel wurden von den Händlern größtenteils noch während der Kontrollen abgestellt. Die Verantwortlichen wurden daher von uns lediglich ermahnt“, sagte Rainer Ermlich von der Bezirksregierung. In vielen Fällen seien schlicht Unkenntnis und Leichtfertigkeit die Gründe für den falschen Umgang mit den Feuerwerkskörpern gewesen.

„Vor allem die von den Feuerwerkskörpern ausgehende Brandgefahr wird von vielen Händlern immer noch unterschätzt“, so Ermlich. Silvesterfeuerwerkskörper verursachten zwar keine Explosion, könnten aber einen heftigen Brand auslösen, der sich zudem rasch ausbreiten könne.

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