Faber und Co. drehen explosiven Tatort in der City

Dortmund-Tatort "Sturm"

Für den neuen Dortmunder Tatort "Sturm" ist am Montag in der City gedreht worden. Es ist der zehnte Fall von Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und seinen Kollegen. Und das Team muss einmal mehr unter Hochdruck ermitteln: In der Innenstadt droht ein Mann damit, eine Bombe zu zünden. Wie der Fall erzählt wird, ist ungewöhnlich.

DORTMUND

, 25.04.2016, 15:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das ist das Dortmunder Ermittlerteam (v.l.): Jörg Hartmann (als Peter Faber), Anna Schudt (als Martina Bönisch), Aylin Tezel (als Nora Dalay) und Stefan Konarske (als Daniel Kossik). Am Montag haben sie unter anderem auf dem Friedensplatz vor dem Alten Stadthaus für den zehnten Tatort gedreht.

Das ist das Dortmunder Ermittlerteam (v.l.): Jörg Hartmann (als Peter Faber), Anna Schudt (als Martina Bönisch), Aylin Tezel (als Nora Dalay) und Stefan Konarske (als Daniel Kossik). Am Montag haben sie unter anderem auf dem Friedensplatz vor dem Alten Stadthaus für den zehnten Tatort gedreht.

Die Besonderheit: Die Geschichte wird nahezu in Echtzeit erzählt. Die Handlung spielt in einem Zeitraum von drei Stunden. Die Zuschauer bekommen 90 Minuten zu sehen. Regie führt Grimme-Preisträger Richard Huber ("Club der roten Bänder"). 

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Eindrücke vom Tatort-Dreh in Dortmund

In ihrem zehnten Fall stehen Tatort-Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Daniel Kossik (Stefan Konarske) und Nora Dalay (Aylin Tezel) unter Hochdruck. Zwei Polizisten wurden ermordet, und in der Innenstadt droht ein Mann damit, eine Bombe zu zünden. Die Dreharbeiten laufen bis zum 12. Mai 2016 in Dortmund, Köln und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
25.04.2016
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Tatort-Dreharbeiten in Dortmund.© Foto: Oliver Schaper
Tatort-Dreharbeiten in Dortmund.© Foto: Oliver Schaper
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Tatort-Dreharbeiten in Dortmund.© Foto: Oliver Schaper
Tatort-Dreharbeiten in Dortmund.© Foto: Oliver Schaper
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Ausgang der Ermittlungen ist ein Polizistenmord: Mitten in der Nacht werden in Dortmund zwei Beamte in ihrem Streifenwagen erschossen. Von den Tätern fehlt jede Spur, aber in einer Privatbank nahe des Tatorts brennt noch Licht. Peter Faber geht dem auf den Grund: Und trifft auf einen Bankangestellten, der einen Sprengstoffgürtel trägt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. 

Sehr anstrengende Situation

"Ich bin zu 80 Prozent mit einem Menschen in einem Raum eingeschlossen", sagt Jörg Hartmann über seine Rolle Peter Faber. Es sei eine sehr angespannte Situation, die auch für ihn als Schauspieler sehr anstrengend sei. "Ich bin nach den Dreharbeiten echt K.o.", sagt er. "Es ist ein Kammerspiel mit einer ständigen Bedrohung im Nacken."

Die Kommissare würden in diesem Fall überrollt von den Ereignissen. Für Privates bleibe da kein Platz. Dieser Tatort widme sich zu 100 Prozent dem Fall, sagt Jörg Hartmann. Das Drehbuch sei wahnsinnig spannend. 

Auch wenn der Fall nah an der Realität sei, bleibe die Situation für ihn doch wahnsinnig abstrakt, sagt Hartmann. "Ich möchte das jedenfalls nicht erleben", sagt er.

Hochimpulsiv

Kollegin Anna Schudt, die Martina Bönisch spielt, spricht von einem "hochpulsigen Tatort". Die Kommissare sind alle voneinander getrennt. Martina Bönisch versuche, "alles zusammenzutragen."

Am Montag hat das Tatort-Team in Dortmund unter anderem auf dem Friedensplatz gedreht. Die meisten Szenen aber waren Fahrtbilder, das heißt es wurden Dialoge in Autos und Fahrtszenen gedreht. Dabei sehe man viele Straßenzüge der Stadt.

Bis zum 12. Mai

Die Dreharbeiten dauern noch bis zum 12. Mai. Nach Dortmund kommt das Team noch einmal im Mai zurück. Dann wird in einer kleinen Wohnung am Stadewäldchen eine weitere Szene aufgenommen. Diese Wohnung biete auch einen schönen Blick über die nächtliche Dortmunder Innenstadt.

Regisseur Richard Huber sagt: "Der Zuschauer wird gefordert. Diese Geschichte wird nicht ganz leicht zu gucken sein." Er rät allen, vor Filmbeginn auf Toilette zu gehen. "Danach ist keine Zeit mehr dafür." 

Ausgestrahlt wird "Sturm" erst 2017. Wann genau, das steht noch nicht fest.

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