Fahrräder und Möbel im alten Elektromarkt Berlet - in den Indupark ziehen neue Geschäfte ein

mlzNeueröffnungen im Indupark

„fahrrad.de“ – einst ein reiner Online-Handel – eröffnet jetzt einen Store im Indupark in Kley. Nebenan zieht ein bekanntes Möbelgeschäft ein.

Kley

, 09.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Das Stuttgarter Unternehmen „fahrrad.de“ geht neue Wege. Nachdem es bis 2018 ausschließlich ein Online-Handel war, setzt es mit seinen neuen Stores zusätzlich auf eine Offline-Variante. Vier Stores gibt es bereits, der fünfte wird voraussichtlich am 26. und 27. Juli (Freitag und Samstag) im Indupark in Kley eröffnet. Der baden-württembergische Fahrrad-Fachhändler zieht in den ehemaligen Elektromarkt Berlet an der Wulshofstraße 1 ein.

Auf einer Verkaufsfläche von rund 550 Quadratmetern werden circa 300 Bikes unterschiedlicher Kategorien angeboten. „Was wir nicht auf Lager haben, kann der Kunde direkt an unseren Terminals online bestellen und im Store abholen“, berichtet Marketing Managerin Julia Heckmann. Auch Bekleidung, Ausrüstung und Zubehör für alle Radfahrer gehören zum Sortiment des Online-Shops. Ein Schwerpunkt sind E-Bikes.

Fahrräder und Möbel im alten Elektromarkt Berlet - in den Indupark ziehen neue Geschäfte ein

In das ehemalige Gebäude des Elektromarkts Berlet ziehen fahrrad.de und das Dänisches Bettenlager ein. Momentan laufen noch die Umbauarbeiten. © Beate Dönnewald

Am Standort Dortmund entstehen zehn neue Arbeitsplätze

Man habe das Beratungsbedürfnis der Kunden erkannt, so Heckmann, und deshalb mit den Stores das Serviceangebot erweitert. Vor dem Kauf mache es einfach Sinn, sich beraten zu lassen und Fahrräder Probe zu fahren, um so noch besser zu wissen, was zu einem passt. Neben dem Verkauf werde es auch Beratung und einen Werkstatt-Service geben. Insgesamt entstehen am Standort Dortmund zehn Arbeitsplätze, so Julia Heckmann.

Fahrräder und Möbel im alten Elektromarkt Berlet - in den Indupark ziehen neue Geschäfte ein

Julia Heckmann ist als Marketing Managerin federführend für Konzept und Einführung der Stores verantwortlich. © fahrrad.de

Heimische Fahrrad-Fachhändler können die weitere Betreuung übernehmen

Den allgemeinen Vorwurf, der Online-Handel schade dem örtlichen Einzelhandel, entkräftet Julia Heckmann für fahrrad.de. Man sei stets auf der Suche nach Kooperationspartnern, um das bestehende Service-Netz weiter auszubauen.

Konkret heißt das: Die Bestellung kann sich ein Kunde zum heimischen Fachhändler schicken lassen, der dann auf Wunsch die weitere Betreuung wie Fahrrad-Aufbau, individuelle Einstellungen, Endmontage und Reparaturen übernimmt. „Wenn wir uns zusammentun, können wir noch mehr Menschen aufs Bike bringen“, so Julia Heckmann.

Im Spätsommer folgt das Dänische Bettenlager

Nebenan von fahrrad.de wird das Dänische Bettenlager einziehen. „Wir werden die neue Filiale im Spätsommer eröffnen, ein genaues Datum steht allerdings noch nicht fest“, so Pressesprecher Michael Rotermund. Die Verkaufsfläche betrage 745 Quadratmeter, damit handele es sich um ein mittelgroßes Geschäft. „Es werden sechs Mitarbeiter beschäftigt. Zwei von ihnen kommen aus umliegenden Filialen, deren Stellen werden dort aber nachbesetzt, vier weitere stellen wir neu ein“, so Rotermund.

Das Sortiment entspreche den anderen vier Geschäften in Dortmund: „Wir bieten alles rund um die Themen Schlafen, Wohnen, Einrichten, Gartenmöbel, Dekoration und Geschenke.“

Lesen Sie jetzt