Die Stadt erklärt, wo sich ihrer Einschätzung nach die meisten Dortmunder mit Corona anstecken. © dpa
Gesundheitsamt

Familie, Arbeit, Ausland? Wo sich Dortmunds Corona-Infizierte anstecken

Die meisten Ansteckungen mit dem Coronavirus geschehen im privaten Umfeld. Aber wie kommt das Virus in den Haushalt? Dazu veröffentlicht das Gesundheitsamt Dortmund aktuelle Zahlen.

Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund erklärt, in welchen Lebensbereichen sich die Bürger zuletzt mit dem Coronavirus infiziert haben. In einem am Freitag (18.6.) veröffentlichten Bericht bezieht man sich auf die Erkenntnisse des Zeitraums von 13. Mai bis 14. Juni. Rund 1400 Neuinfektionen sind da bekannt geworden.

„Etwa drei Prozent der Infektionsfälle sind reiseassoziiert“, schreibt das Gesundheitsamt. Darunter fällt beispielsweise auch der erste und bislang einzige Nachweis der indischen Delta-Variante in Dortmund.

Delta-Variante bei Reiserückkehrer

Ein 31-jähriger Mann war aus dem Hochinzidenzgebiet Ägypten eingereist. Während seiner prophylaktischen Quarantäne waren Corona-Symptome aufgetreten. Es seien keine relevanten Kontaktpersonen bekannt, heißt es.

Sechs Prozent der gemeldeten Corona-Fällen stammen aus Kitas und fünf Prozent aus „sonstigen Gemeinschaftsunterkünften“, so das Gesundheitsamt. Weitere acht Prozent der Ansteckungen fanden im Umfeld des Arbeitsplatzes statt und 55 Prozent im familiären beziehungsweise privaten Zusammenhang.

„Bei den restlichen Fällen blieb die Ermittlung der Ansteckungsquelle ohne Erfolg“, so die Stadtverwaltung: „Dies sind die Ergebnisse der Ermittlungsgespräche mit Betroffenen.“

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Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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