Fans halten sich ans Glasverbot beim BVB-Heimspiel

Signal Iduna Park

Die Fans haben das seit Dienstag geltende Glasverbot rund um den Signal Iduna Park offenbar akzeptiert: Die Stadt Dortmund hat nach dem BVB-Spiel gegen Olympique Marseille ein positives Fazit gezogen. Die Verbotsschilder könnten allerdings irritieren.

DORTMUND

von Von Jana Schoo

, 02.10.2013, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eines der Glasverbots-Schilder am Dortmunder Stadion.

Eines der Glasverbots-Schilder am Dortmunder Stadion.

Zudem waren beim Champions-League-Spiel 40 Mitarbeiter des Ordnungsamts im Einsatz, die Fans mit Glasflaschen auf die neue Regelung hingewiesen haben. Die Flaschen wurden in von der EDG bereitgestellten Behältern entsorgt – diese sind aber nur mäßig gefüllt worden. Meulemann: „Ein Großteil der Besucher ist ohne Glas zum Spiel gegangen.“ Das Verbot habe sich offenbar bereits rumgesprochen.Nun warte die nächste Belastungsprobe in der Bundesliga. Beim BVB-Heimspiel gegen Hannover 96 am 19. Oktober (Samstag) fasst das Stadion wieder 80.000 Zuschauer – es kommen 15.000 Fans mehr als am Dienstag.

Etwas skurril: Die Verbotsschilder bleiben dauerhaft im Stadionbereich hängen.

Das Glasverbot gilt aber nur drei Stunden vor bis zwei Stunden nach Heimspielen des BVB – auch der U23 in der Dritten Liga. "Die Schilder weisen nur darauf hin, wo die Verbotszone beginnt", sagt Annette Meulemann vom Ordnungsamt zur Begründung. 

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