Fast 10 Prozent mehr Straftaten in Dortmund

Kriminalitätsstatistik

Anstieg der Kriminalität: In Dortmund gab es 2011 fast zehn Prozent mehr Straftaten als im Jahr zuvor. Die Polizei berichtete am Montag von 80.086 angezeigten Straftaten, knapp die Hälfte der Fälle wurde aufgeklärt. Das Ende des Straßenstrichs hat Auswirkungen auf die Statistik.

DORTMUND

12.03.2012, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunds Polizeipräsident Norbert Wesseler.

Dortmunds Polizeipräsident Norbert Wesseler.

  • Betrug (+27,7 Prozent)
  • Vermögens- und Fälschungsdelikte (+23,8 Prozent)
  • Diebstahl aus Autos (+22,8 Prozent)
  • Rauschgiftdelikte (+21,5 Prozent)
  • Schwerer Diebstahl (+19,4 Prozent)

Die Zahlen im Bereich Straßenraub gingen dagegen um 20 Prozent zurück. Ein Anstieg der Anzeigen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um erstaunliche 62,7 Prozent führt die Polizei auf die Abschaffung des Straßenstrichs zurück. In der Folge sei die Zahl der Anzeigen wegen illegaler Ausübung der Prostitution von 0 auf 167 hochgeschnellt. In der Kriminalstatistik fehlen Zahlen zur Gewalt von Rechtsradikalen. Auf Nachfrage erklärte die Polizei, dass die Zahl der rechten Gewalttaten von 19 auf 35 angestiegen sei. Auch Propaganda-Deliktte gab es 2011 deutlich häufiger als noch 2010.

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