Fehlende Parkplätze rund um die Berghofer Sportanlage trüben das positive Kunstrasen-Fazit

SV Berghofen

Der SV Berghofen hat sich 2012 den Traum vom Kunstrasen erfüllt. Alles scheint perfekt. Doch es gibt noch Verbesserungswünsche. Der Verein hat eine Idee, wie ein Problem gelöst werden kann.

Berghofen

, 15.07.2019, 15:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fehlende Parkplätze rund um die Berghofer Sportanlage trüben das positive Kunstrasen-Fazit

Jörg Renneke, zweiter Vorsitzender des SV Berghofen, auf dem Sportgelände. Neue Parklätze und ein neuer erster Vorsitzende werden gesucht. © Jörg Bauerfeld

In der Auslosung zur ersten Hauptrunde im DFB-Pokal der Frauen erwischten die Berghoferinnen ein machbares Los. Anfang August geht es zum TuS Schwachhausen, Verbandsliga Bremen. Das Regionalliga-Team steht exemplarisch für den Aufschwung, den der SV Berghofen nach dem Stadionumbau erlebte. Der südliche Dortmunder Vorortverein war 2012 der erste Dortmunder Klub, der seine Sportstätte in Eigenregie in einen Kunstrasenplatz umwandelte. „Es hat sich gelohnt“, zieht Jörg Renneke, Vorstandsmitglied, ein positives Fazit.

Fehlende Parkplätze rund um die Berghofer Sportanlage trüben das positive Kunstrasen-Fazit

Die Sponsoren Büning und Joswig, Rewe Kamp und das Sachverständigenbüro Böse haben die Mannschaften mit Hoodies ausgestattet. © Privat

Die Mitgliederzahl geht laut Verein nach oben, Sponsoren sind dazu gekommen. Aber es gibt noch Probleme. Eines ist der fehlende erste Vorsitzende. Kai Oberndorf gab das Amt aus beruflichen Gründen auf, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. „Im Moment leiten wir den Verein als Team“, sagt Jörg Renneke.

Schon seit vielen Jahren fehlen Parkplätze

Eine weitere Baustelle sind die fehlenden Parkplätze. Die Parkmöglichkeiten an der Berghofer Straße sind begrenzt. Und auch der Randstreifen an der Wittbräucker Straße hilft nicht weiter.

Der Verein hat einen Lösungsvorschlag: Zwischen Anlage und Wittbräucker Straße liegt eine nicht mehr genutzte Schießbahn der Hörder Bürgerschützen, die genutzt werden könnte. „Es gibt lose Gespräche mit den Schützen. Aber es müsste uns die Politik helfen“, sagt Jörg Renneke und spielt auf die Zufahrt von der Wittbräucker Straße aus an. Die existiert zwar schon, müsste aber befestigt werden.

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