Feiern kurbelt fein die Wirtschaft an

DORTMUND Nach einem Viertelstündchen war das Fässchen leer - 40 Liter Kronen. Freibier, Festlaune, Fasten unerwünscht - richtig, "A la carte" hat wieder die Herde angeschmissen.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 08.08.2007, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Knusprige Kartoffelrösti gibt´s bei Overkamp. Reminghorst</p>

<p>Knusprige Kartoffelrösti gibt´s bei Overkamp. Reminghorst</p>

Zum Freibier-Ausschank neben der Prunk-Kutsche scharrten die Pferdehufe. Während Frauchen und Herrchen ein Kühles genossen, beschnupperten sich ihre zotteligen Lieblinge auf dem Granit-Pflaster. Keine Stolpergefahr für Vierbeiner. Irgendwo da hinten in der Menge ist Gerhard Langemeyer abgetaucht, zwischen IHK-Spitze, Wirten, Tellern und Gläsern.

Gerade noch bewies Dortmunds OB Handwerker-Qualitäten: Nach donnerndem Hammerschlag floss mehr als Schaum auf der Bühne: "Wer ein ordentliches Dortmunder Bier trinkt, sorgt für Wirtschaft und Arbeitsplätze." Dann bedankte er sich brav bei den Brauereien, "dass hier PR-Maßnahmen sichtbar sind."

Und schon tauchte es wieder auf: Sein Wunschbild von Dortmund als Touristenstadt, genährt zu seliger WM-Zeit im letzten Jahr. An den Wirten soll's nicht liegen: "Unser Motto ist: Freunde zu Gast in Dortmund. Als gastliche Maßnahme verkünde ich ihnen: Es wird kein Pfand mehr erhoben", rief Gastronom Heinz Overkamp von der Bühne ins gut gelaunte Volk."

"Dortmund A la carte" öffnet täglich ab 11 Uhr - Ende offen. Bis einschließlich Samstag dauert die Riesen-Party auf dem Hansaplatz.

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