Die Freiwillige Feuerwehr musste zu einem Dachstuhlbrand in Scharnhorst ausrücken. Dort war ein Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen. © Oliver Schaper
Starkregeneinsätze

Feuerwehr-Bilanz zum Unwetter: Zwei Dortmunder Stadtteile besonders betroffen

Das schwere Gewitter hat die Feuerwehr Dortmund am Sonntag (4.7.) gut beschäftigt: Welche Stadtteile es besonders hart traf und welchen Anrufern, die den Notruf wählten, man nicht helfen konnte.

Um 13.09 Uhr war der erste Gewitter-Notruf in der Leitstelle der Feuerwehr Dortmund eingegangen, gegen 18 Uhr ebbten die Anrufe dann ab – so schildert Ralf Schröer vom Lagedienst der Feuerwehr den Ablauf seines Sonntagsdienstes (5.7.).

49 Einsätze – vor allem in zwei Stadtteilen

Insgesamt 49 Einsätze fuhr die Feuerwehr an diesem Sonntagnachmittag im Zusammenhang mit dem Gewitter. Zum ersten Einsatz mussten seine Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr nach Eving – ein Klassiker: vollgelaufener Keller.

Es folgten viele weitere Anrufe von Dortmundern, deren Keller unter Wasser standen: „95 Prozent aller Einsätze“, drehten sich darum, schätzt Schröer. Überwiegend rückten die Feuerwehrleute nach Eving und Derne aus, die beiden Stadtteile seien am schwersten betroffen gewesen.

Wasser im Keller: Nicht immer kann die Feuerwehr helfen

Nicht in jedem Fall rückt die Feuerwehr aber aus, wenn jemand anruft, der gerne das Wasser aus seinem Keller abgepumpt hätte. „Wir können erst ab zehn Zentimetern abpumpen“, so Schröer.

Der größte Einsatz sei ein Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag gewesen – und hier kam das Wetter den Rettungskräften sogar zur Hilfe: „Die Regenfront hatte da einen Löscheffekt, das hat uns in die Karten gespielt“, so Schröer.

Insgesamt sei die Einsatzlage am Sonntag für die Feuerwehr gut abzuarbeiten gewesen, so Schröer – kein Vergleich mit dem Gewitter am Dienstagabend (29.6.) mit 370 Einsätzen.

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Jessica Will

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