Feuerwehr muss stundenlang auf Gas-Auto aufpassen

Leck im Tank

Drohende Explosionsgefahr: Ein defekter Autogas-Tank hat die Feuerwehr am Samstagnachmittag an den Baaderweg geführt. Durch ein Leck strömte der Treibstoff des Wagens unkontrolliert nach außen, die Feuerwehr riegelte das Gebiet um das Auto ab - und musste dann erst einmal warten. Und das ziemlich lange.

SCHARNHORST

08.06.2014, 15:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor Ort fanden die Feuerwehrleute heraus, dass der Grund für den Gasgeruch ein Leck im Tank des Autos mit Gas-Antrieb ist. Nach einigen Messungen stand dann fest, dass die Gas-Konzentration rund um den Wagen deutlich erhöht, aber noch keinen kritischen Wert erreicht hatte. Explosionsgefahr schlossen die Feuerwehrleute dennoch nicht aus und sperrten das Gebiet in einem Radius von 20 Meter rund um das Gas-Auto ab.

Sehr viel konnten die Feuerwehrleute laut eigenen Angaben auch nicht tun. Denn das Leck ließ sich nicht ohne weiteres verschließen, eine Reparatur wäre nur am leeren Tank möglich gewesen. Darum musste man einfach abwarten, bis das ganze Gas durch das Leck entwichen war. Einfach den Tankdeckel zu öffnen, um das Gas ausströmen zu lassen, wäre zu gefährlich gewesen, da dann die Gas-Konzentration in der Luft zu schnell einen möglicherweise gefährlichen Wert hätte erreichen können. 

Ein Team von sechs Feuerwehrleuten hielt also Wache am Auto und kontrollierte regelmäßig die Gas-Konzentration in der Luft. Sie mussten warten, bis der Tank tatsächlich leer ist. Das dauerte einige Stunden, erst gegen 22 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Als Grund für das Leck im Gas-Tank hält die Feuerwehr bisher einen technischen Defekt. 

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