Flughafen Dortmund: EU-Entscheidung sichert vorerst Airport-Zukunft und viele Arbeitsplätze

Planungssicherheit

Dem Dortmunder Flughafen drohte das finanzielle Aus. Eine EU-Entscheidung gibt ihm jetzt vorerst Planungssicherheit und sichert so viele Arbeitsplätze.

Dortmund

, 05.07.2019, 21:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Flughafen Dortmund: EU-Entscheidung sichert vorerst Airport-Zukunft und viele Arbeitsplätze

Eine EU-Entscheidung gibt dem Dortmunder Flughafen zunächst Planungssicherheit. © Frank Peterschroeder

Die Zukunft des Flughafens Dortmund ist gesichert und somit auch zahlreiche Arbeitsplätze - zumindest mindestens bis 2024. Damit landet der Flughafen die nächste gute Nachricht. Er hat nicht nur einen neuen Passagier-Rekord aufgestellt und kann sich den pünktlichsten Flughafen Deutschlands nennen, sondern darf es zunächst auch bleiben.

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Um Finanzierungshilfen vom Staat zu bekommen, müssen europäische Flughäfen seit April 2014 bestimmte Leitlinien beachten - nur noch bis 2024 können negative Geschäftszahlen durch staatliche Subventionen ausgeglichen werden. Danach muss die schwarze Null von selbst stehen. Etwas, was dem Dortmunder Flughafen zuletzt nicht mehr so recht gelingen wollte.

Deshalb entwickelte der Airport bereits Ende 2014 ein Zukunftskonzept, um weiterhin bestehen zu können und legte es der EU-Kommission in Brüssel vor. Darin sei „dargelegt, wie der Weg zur ‚schwarzen Null‘ gestaltet werden soll“, heißt es in einer Pressemitteilung des Dortmunder Flughafens.

Arbeitsplätze sind gesichert

Am Freitag, 5. Juli 2019, stimmte die EU diesem Konzept jetzt zu. „Die Arbeitsplätze am Flughafen sind sicher“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. „Für die Belegschaft und die Geschäftsführung ist die Genehmigung ein motivierendes Signal zur Fortführung des eingeschlagenen Weges der Konsolidierung“, sagt er weiter zur Kommissions-Entscheidung.

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