Vermeintliche Amok-Drohung an der Universität TU Dortmund gibt Entwarnung

Redakteur
Nach vermeintlichen Amok-Drohungen sah sich die TU Dortmund zu einer Richtigstellung veranlasst.
Nach vermeintlichen Amok-Drohungen sah sich die TU Dortmund zu einer Richtigstellung veranlasst. © Joscha F. Westerkamp
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An der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sind in Gebäuden Schriftzüge an Wänden aufgetaucht, die einen angeblichen Amoklauf an der Universität ankündigen sollen. Das Rektorat der Hochschule hat die vermeintlichen Drohungen zur Anzeige gebracht. Die Polizei stuft sie als leere Drohung ein. Eine Gefährdungslage liege nicht vor, heißt es in einer Mitteilung der RUB. Doch auch die TU Dortmund beschäftigen nun die Schriftzüge.

Denn Studierende der Dortmunder Universität haben so getan, als seien diese Schriftzüge auf dem Süd-Campus der TU aufgetaucht und haben sie in Whatsapp-Gruppen geteilt. Die TU Dortmund sah sich deshalb veranlasst, auf ihrer Internetseite auf diese Falschmeldungen aufmerksam zu machen.

Fotos sind nicht aus Dortmund

Nach Prüfung der Fotos sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich dabei um Aufnahmen aus der Ruhr-Universität handle, sagt TU-Sprecherin Eva Prost. Es habe Gespräche mit der RUB gegeben, aber auch mit der Dortmunder Polizei. Polizeisprecherin Nina Kupferschmidt bestätigt, dass sich schnell herausgestellt habe, dass die Aufnahmen nicht in Dortmund gemacht wurden.

Wie die Universität auf ihrer Webseite rät auch die Polizeisprecherin, Nachrichten und Fotos nicht weiterzuleiten, ohne sie auf ihren Ursprung geprüft zu haben. Außerdem solle man die Polizei informieren, bevor man solche Inhalte teile, sagt Kupferschmidt.