Frauenfilmfestival: Spielfilme für hoch dotierten Regiepreis benannt

DORTMUND Die acht Spielfilme für den hoch dotierten Regisseurinnen-Wettbewerb beim Dortmunder Frauenfilmfestival im April stehen fest. Nach einem Jahr ohne deutsche Beteiligung ist mit „Alle Anderen“ von Maren Ade wieder ein deutscher Film dabei.

von dpa

, 23.03.2009, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frauenfilmfestival: Spielfilme für hoch dotierten Regiepreis benannt

Das Plakatmotiv für das Internationale Frauenfilmfestival.

Für ihre Regie erhielt Ade 2008 bereits einen „Silbernen Bären“. Der Film erzählt von den widersprüchlichen Sehnsüchten eines Paares auf der Suche nach der eigenen Identität. Der Dortmunder Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Er wird am 26. April in der Schauburg verliehen. Die konkurrierenden Beiträge sind „God man dog“ von Singing Chen (Taiwan), „Knitting“ von Yin Lichuan (China), „Les Bureaux de dieu“ von Claire Simon (Frankreich), „Maman est chez le coiffeur“ von Léa Pool (Kanada), „Night owls“ von Michaela Pavlátová (Tschechien), „Stella“ von Sylvie Verheyde (Frankreich) und „Wendy and Lucy“ von Kelly Reichardt (USA). Das Frauenfilmfestival findet im jährlichen Wechsel in Köln und Dortmund statt. Vom 21. bis zum 26. April werden in Dortmund dazu rund 100 Filme von Frauen aus der gesamten Filmgeschichte zu sehen sein. Im Fokus steht das Thema „Freiheit“. Erstmals in diesem Jahr werden die Wettbewerbs-Spielfilme sowohl in Dortmund als auch in Köln gezeigt.

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