Freibad Stockheide: Dortmunder Verein will für Erhalt protestieren

Kundgebung

"Freibad Stockheide: Keine Schließung! Endlich Sanierung!" ist das Motto einer Kundgebung eines Dortmunder Vereins. Die Forderung gilt auch für ein zweites Schwimmbad in Dortmund.

Dortmund

06.03.2021, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch der Protest im Februar lief unter dem Motto "Freibad Stockheide: Keine Schließung! Endlich Sanierung!".

Auch der Protest im Februar lief unter dem Motto "Freibad Stockheide: Keine Schließung! Endlich Sanierung!". © Oliver Schaper (Archiv)

Der Dortmunder Verein Freundeskreis Hoeschpark und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben für Mittwoch, den 10. März eine Kundgebung vor der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord angekündigt. Erneutes Ziel: Die Rettung zweier Dortmunder Schwimmbäder.

Stattfinden soll die Demo von 15 bis 16 Uhr vor dem Dietrich-Keuning-Haus (DKH) unter dem Motto: "Freibad Stockheide: Keine Schließung! Endlich Sanierung!" – auch für das Nordbad neben dem DKH, welches ebenfalls von einer Schließung bedroht ist, gelte diese Forderung.

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Mit der Kundgebung wolle man eine entsprechende Berücksichtigung der beiden Schwimmbäder im derzeit in Arbeit befindlichen Bäderkonzept der Stadt Dortmund einfordern, heißt es in der Mitteilung des Vereins.

Viele Diskussionen in der Vergangenheit

Wegen der ungewissen Zukunft des Freibads Stockheide hatte es in der Vergangenheit schon viele Diskussion gegeben. So wurde unter anderem eine Online-Petition für den Erhalt des Schwimmbads erstellt.

Bei der letzten Ratssitzung am 11. Februar hatte es bereits Proteste des Vereins und seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter gegeben – die SPD versprach, dass Freibad auf jeden Fall erhalten zu wollen. Doch Freundeskreis-Sprecher Franz-Josef Ingenmey hatte damals bereits angekündigt, sich für eine Sanierung und eine mögliche Öffnung 2021 stark zu machen.

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