Gemeinnützige Organisation

Freiwilligen Agentur: Ehrenamt erlangt durch Corona eine besondere Bedeutung

Die Geschäftsführerin der Freiwilligen Agentur Dortmund zieht mit dem Blick auf das Jahr 2020 eine Bilanz - das Pandemie-Jahr brachte für das Ehrenamt demnach nicht nur Schlechtes.
Die Freiwilligen Agentur Dortmund versteht sich als Brückenbauer zwischen engagierten Bürgern und gemeinnützigen Organisationen. © Freiwilligen Agentur

Die Freiwilligen Agentur Dortmund blickt auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Veränderungen im Bereich des Ehrenamtes zurück. Karola Jaschewski, Geschäftsführerin der Freiwilligen Agentur, hat nun einen Blick auf das vergangene Jahr geworfen und Bilanz gezogen.

Die Freiwilligen Agentur verstehe sich selbst als Brückenbauer zwischen engagierten Bürgern und gemeinnützigen Organisationen. Mehr als 6500 Menschen seien laut Jaschewski aktuell bei der Freiwilligen Agentur registriert.

„Im März hatten bereits viele Dortmunder ihre Hilfe angeboten, es wurden unterschiedliche Projekte initiiert und auch Nachbarschaftshilfe erlebte einen neuen Aufwind“, berichtet Jaschewski.

Födergelder in Höhe von 25.000 Euro vom Land NRW

So seien etwa mehr als 1500 Behelfsmasken von Ehrenamtlichen für Bedürftige genäht und an Wohnungsloseninitiativen und soziale Einrichtungen verteilt worden. Außerdem seien Nachbarschaftshilfen unterstützt, eine Telefonhotline eingerichtet und Fördergelder in Höhe von 25.000 Euro des Landes NRW an ehrenamtliche Projekte verteilt worden.

Im Rahmen der Förderung der Anerkennungskultur hätten in diesem Jahr zudem Fördergelder in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung gestanden. Auch seien Qualifizierungen im Bereich der Digitalisierung und Dankeschön-Aktionen von Dortmunder Organisationen beantragt und bewilligt worden.

Ahaus, Heek und Legden am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt