Freye begeistert als schwuler Pastor

Schauspiel

Hetze gegen Homosexuelle, das tuntige Leben eines Prostituierten und ein Pastor: Nur knapp 80 Minuten und einen Kleiderschrank braucht Ekkehard Freye, um ein Stück über Doppelmoral auf die Studio zu bringen.

DORTMUND

14.04.2011, 13:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ekkehard Freye gibt ein beeindruckendes Solo im Stück die "Ted Haggard Monologe"

Ekkehard Freye gibt ein beeindruckendes Solo im Stück die "Ted Haggard Monologe"

Das Stück basiert auf einer wahren Begebenheit. Freye verkörpert darin den schwulen Geistlichen Ted, der von der Kanzel gegen Homosexuelle hetzt und von einem Callboy geoutet wird, sondern auch alle weiteren acht Figuren. Den alten Reverend Dobson stattet Nadine Bergrath mit Krückstock und Brille aus. Freye verleiht ihm in leicht gebückter Haltung eine etwas heisere Altmännerstimme. Noch während er sich die Kleider vom Leib reißt verwandelt er sich in den Prostituierten Rick, bewegt sich leicht tuntig. Als Teds Ehefrau gibt´s ein helles Jackett. Hinzu kommen weitere Figuren.

Das einzige Bühnenmöbel ist ein zentral aufgebauter Kleiderschrank. Denn nutzt Freye als Umkleideraum und als Kanzel. Ein beeindruckendes Solo vom Scheitern an den moralischen Ansprüchen.   Nefjiefjiejf 

  • Nächter Termin: 22. Mai, Studio; Karten: Tel. (0231) 5 02 72 22. 
Lesen Sie jetzt