Fünf Gründe, die 660. Bartholomäus-Kirmes zu besuchen

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Sie ist eines der ältesten Volksfeste des ganzen Ruhrgebietes: die Bartholomäus-Kirmes in Lütgendortmund. Fünf Gründe, warum Sie die 660. Ausgabe vom 23. bis 26. August besuchen sollten.

Lütgendortmund

, 16.08.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch wenn die Lütgendortmunder Bartholomäus-Kirmes jedes Jahr zu einem anderen Datum stattfindet – der Termin ist immer der gleiche: das letzte vollständige Wochenende im August. In diesem Jahr 2019, ist das größte Dortmunder Volksfest dementsprechend früh dran: Vom Freitag, 23. August, bis Montag, 26. August, dreht sich im Ortskern von Lüdo zwischen Westricher Straße und Heinrich-Sondermann-Platz alles um die Kirmes.

Warum Sie die Bartholomäus-Kirmes besuchen sollten, verraten wir Ihnen hier:

1. Wer Tradition sucht, wird hier fündig. Zum 660. Mal wird im Ortskern von Lütgendortmund gefeiert. Damit ist die Bartholomäus-Kirmes „älter als die Cranger Kirmes“, wie Schausteller Patrick Arens bei der Programm-Vorstellung sagte. Zur Tradition gehört auch, dass die meisten Fahrgeschäfte wiederkommen – unter anderem die Amazona-Bahn, der Break-Dancer, Truck-Stop, Baby 2000, und das „Geisterhotel“. Ebenfalls mit dabei sind der „Twister“ und ein Bungee-Trampolin für die Kinder. Verzichten müssen die Besucher im Vergleich zum Vorjahr auf die „Turbine“.

2. Neben der Tradition fühlen die Lütgendortmunder sich auch dem Wandel verpflichtet. Konkret: Auch dieses Jahr gibt es wieder neue Fahrgeschäfte zwischen Lütgendortmunder Straße, Limbecker Straße und Heinrich-Sondermann-Platz. Vorzeigeobjekt 2019: „The Beast“ erreicht eine Flughöhe von 24 Metern und bietet eine hervorragende Aussicht auf das Festgelände. Die Fahrgäste haben hier laut Pressemitteilung die Wahl zwischen einer familientauglichen „Schaukel-Fahrt“ oder einer spektakulären „Überkopf-Fahrt“. Fazit von Günter Wendler vom Markthandel- u. Schaustellerverband Westfalen: „Ein Karussell, das in der 1. Liga spielt.“

3. Piratenbälle: In den überdimensionalen, durchsichtigen Wasserbällen können Kinder in einem kleinen Schwimmbecken über das Wasser laufen. Diese Attraktion feiert ihre Bartholomäus-Kirmes-Premiere.

Fünf Gründe, die 660. Bartholomäus-Kirmes zu besuchen

Vorfreude auf die 660. Bartholomäus-Kirmes herrschte vor der Programmvorstellung bei den Organisatoren. © Matthias Langrock

4. Kein Schlusstag einer Kirmes bietet mehr: Am Montag (26. August) startet morgens ab 7 Uhr der Krammarkt. Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es die Aktion 2 für 1: Wer eine Fahrt bezahlt, darf zweimal fahren, sowohl auf den Kinderkarussells als auch auf den Erwachsenen-Fahrgeschäften. Und abends erwartet die Besucher um 22.30 Uhr beim Höhenfeuerwerk der optische Höhepunkt des Festes.

5. Atmosphäre: Für jeden waschechten Lütgendortmunder ist der Kirmes-Besuch ein Muss. Nirgendwo sonst trifft man so viele alte Bekannte wieder, sogar ohne sich verabredet zu haben. Und wem es auf der Kirmes selbst zu laut ist, der weicht insbesondere abends gerne auf die Gemeindefeste der katholischen Gemeinde an der Limbecker Straße oder der evangelischen Gemeinde an der Westricher Straße aus.

Die Öffnungszeiten an den einzelnen Tagen

  • Freitag, 23. August, 16 bis 24 Uhr, Eröffnungsgottesdienst: 17 Uhr, offizielle Eröffnung: 18 Uhr
  • Samstag, 24. August, 14 bis 24 Uhr
  • Sonntag, 25. August, 14 bis 23 Uhr; um 15 Uhr großer Kirmesumzug
  • Montag, 26. August, 7 bis 13 Uhr: Krammarkt, 10 bis 24 Uhr: Kirmes. Gegen 22.30 Uhr findet ein Höhenfeuerwerk statt.
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