Innogy-Deal zwischen RWE und Eon könnte viele Arbeitsplätze in Dortmund kosten

Möglicher Stellenabbau

Die EU hat entschieden: Die Energiekonzerne RWE und Eon dürfen die RWE-Tochter Innogy unter sich aufteilen und ihre Geschäfte neu ordnen. Dadurch könnten in Dortmund viele Jobs wegfallen.

Dortmund

, 17.09.2019, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Innogy-Deal zwischen RWE und Eon könnte viele Arbeitsplätze in Dortmund kosten

Der Zusammenschluss von RWE und Eon wird einen starken Stellenabbau unter anderem in Dortmund zur Folge haben. (Symbolbild) © Dieter Menne (Archiv)

Zwei ehemalige Konkurrenten machen künftig verstärkt gemeinsame Sache: Die Energieriesen Eon und RWE teilen ihre Geschäftsfelder inklusive der bisherigen RWE-Tochter Innogy unter sich auf. Das hat einen Stellenabbau unter anderem in Dortmund zur Folge.

Die EU-Wettbewerbshüter haben den Stromdeal der deutschen Platzhirsche RWE und Eon unter Auflagen jetzt erlaubt. Er führe nicht zu weniger Auswahl und höheren Preisen, lautete die Begründung der Brüsseler Behörde für die Entscheidung am Dienstag (17.9.).

Bis zu 5000 Stellen sollen abgebaut werden

Die beiden Essener Energie-Konzerne wollen die RWE-Tochter Innogy – erst vor drei Jahren von der Konzernmutter an die Börse gebracht – zerschlagen und ihre Geschäftsfelder komplett neu aufteilen, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Der Großteil der mehr als 40.000 Innogy-Mitarbeiter wird laut dpa zu Eon wechseln. Dabei sollen bis zu 5000 Stellen aus beiden Unternehmen ohne betriebsbedingte Kündigungen abgebaut werden.

Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet, seien dabei ab 2022 vor allem die Hauptzentralen der Energiekonzerne – Dortmund, Essen und München –betroffen. Mit Westnetz ist RWE in Dortmund stark vertreten.

mit dpa

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