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Ganz schön dreckig: Rundgang durch den U-Turm

Der U-Turm - von außen ein Schmuckstück, vor allem dank der Winkelmann-Installation. Schaut man genauer hin, sieht man Dreck, viele Baustellen und Schäden.
02.04.2011
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Teilnehmer des Tanz-Projekts von Ballett Dortmund und Anne-Frank-Gesamtschule im Ballettzentrum© Foto: Ballett
Weiter Richtung Haupteingang. Entlang der Mauer liegen Kippen, Laub, Kaugummis und Scherben.
Probenszene von "Das Fest", Regie Kay Voges, im Schauspiel Dortmund.© Foto: Tilman Abegg
Kulturdezernent Jörg Stüdemann hat die EDG angewiesen, einmal pro Woche hier sauberzumachen. Die Holzwand sieht einigermaßen sauber aus - die schwarzen Matten am unteren Rand aber wirken wie ein Provisorium und lösen sich.
Rechts vom Eingang erwartet den Besucher dieser Ausblick Richtung Norden.
Der Haupteingang: schicke Glasverkleidung (mit Sprüngen), ein Erdhaufen, ein schiefer Aschenbecher.
Neben der automatischen Schiebetür wartet diese Tür auf ihre Vollendung.
Die Schwelle des Haupteingangs sieht noch sehr nach Baustelle aus.
Der rote Eingangsraum macht einen fast fertigen Eindruck. Abgesehen von den staubigen Fußspuren, dem dreckigen Teppich...
... und dem unfertigen Aufzug in der linken Ecke. Der soll, wenn er fertig ist, auch bei geschlossenem U-Turm den Zugang zur View-Bar auf der siebten Etage gestatten.
Durch die Eingangstür tritt man ins Treppenhaus. Eine der Türscheiben ist von einem Bierflaschenwurf gezeichnet - der Verursacher ist bekannt, das Verfahren läuft.© Foto: Tilman Abegg
Vom Haupt-Treppenhaus des U führen weitere Aufzüge nach oben. Dieser hier zeigt Risse in der Glasverkleidung, die kurz nach dem Einbau entstanden sind - als der Aufzug sich zum ersten Mal in Bewegung setzte.
Siebte Etage: Ein dreckiger, löchriger Teppich liegt vor den Aufzügen.
Neben der Aufzugtür hängt dieses Schild.
Stimmt: Fertig sieht die Dachterasse nicht aus.
Blick aus dem Restaurant-Raum des View auf die Terasse. Laut Dezernent Stüdemann habe die ursprüngliche Firma die Arbeit abgebrochen, eine neue wird gesucht.
Neben dem Fenster zur Terasse ist die Wand verdreckt - nicht die einzige Stelle auf der View-Ebene.
Am DJ-Podest hängen ein paar Kabel aus der Wand - ordentlich gerollt, aber unfertig.
Dieselbe Wand.
Blick im View in die Kuppel des U-Turms.
Neben den Toiletten auf der siebten Etage prangen zwei große Löcher in der Wand.
Solche Stellen gibt es einige im U - auch wenn dieses Loch besonders groß ist.
Das Fenster gegenüber. Die Fenster werden erst ab Ende April geputzt, sagt Verwaltungsleiter Rolf Riedel - weil es vorher durch die Bauarbeiten zu staubig ist.
Staub und Schmutz auf der Rolltreppe, die nach unten führt.
Dieses Geländer zeigt nicht nur die Fingerabdrücke, die auf allen gläsernen Handläufen zu sehen sind, sondern auch irgendeine angetrocknete Flüssigkeit.
Decke, sechste Etage. Hier fehlt eine Lampe. Die kleinen Löcher sehen eher aus wie Beschädigungen.
Die barrierefreie Toilertte auf der fünften Etage ist sauber und funktioniert, nur über dem Spiegel fehlen Lampen.
Einmal wöchentlich werden die gläsernen Geländer an den Rolltreppen geputzt, sagt die U-Turm-Verwaltung.
Der untere Rand einer Rolltreppe.
Dieses Glas ist hinüber. Ob Pfusch beim Einbau, Spannungen im Gebäude oder mutwillige Zerstörung schuld ist, muss noch geklärt werden - erst danach kann die Scheibe ersetzt werden.
Ein Fenster in der vierten Etage.
Dritte Etage: Flecken, vielleicht Farbe, an den Scheiben.
Die Kabelbündel hängen vor mehreren der Haupteingangstüren auf den Etagen.
Dieses hier hängt bis auf gut zwei Meter herunter.
"Mach mich sauber" hat jemand in den Staub geschrieben.
Die schicken Rolltreppen, die dem architektonisch eindrucksvollen Treppenhaus Profil verleihen, funktionieren nicht immer.
Die Abdeckung zwischen den beiden Rolltreppen-Enden fehlt, die Füllung bröckelt heraus.
Im ganzen Gebäude liegt heller Staub auf dem dunkelgrauen Boden und macht jeden Schritt sichtbar.
Hinaus - an gerissenen Scheiben und ungestrichenen Wänden. Ende des Rundgangs.