Gas-Alarm in Mehrfamilienhaus - Explosionsgefahr

Defekte Rohre

Ein Gas-Leck in einem Mehrfamilienhaus hat einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Mit Atemschutz und Spezialgerät rückte die Feuerwehr am Donnerstag in den Keller des leerstehenden Hauses vor, es herrschte Explosionsgefahr. Möglicherweise hatten Metalldiebe die Gas-Rohre einfach abmontiert.

BÖVINGHAUSEN

28.08.2014, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit speziellen Wasserlüftern bliesen die Feuerwehrleute das Gas aus dem Keller des Hauses. Diese speziellen Geräte mischen der Luft noch Wasser hinzu, das das Gas bindet. Außerdem erzeugen sie keine Funken und sind daher genau für solche Einsätze geeignet.  Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute vor Ort, darunter auch Mitglieder der Wache 5 und einer Spezialeinheit aus Eichlinghofen für Gas-Alarme. Während des Einsatzes waren das Gelände in einem Umkreis von 50 Metern rund um das Haus und die Straße Brache gesperrt.

Mitarbeiter der Dortmunder Energie und Wasser GmbH (DEW21) schlossen die Gas-Zufuhr zu dem Haus. Nach dem Abschluss des Feuerwehreinsatzes übernahm die Polizei den Fall: Denn die Gas-Leitung sei manipuliert worden. Es sei nicht auszuschließen, dass es sich um Metalldiebe gehandelt hat. Möglicherweise waren aber auch leichtsinnige Jugendliche am Werk, heißt es bei der Polizei. 

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