Gastroszene am Alten Markt wächst

"Maximilian" erweitert sich

Das Herz der Dortmunder Gastroszene wächst: Am Alten Markt wird es bald noch mehr Platz zum Essen und Trinken geben. Das "Maximilian" baut für 1,8 Millionen Euro um und erweitert sich um 200 Quadratmeter. Ein gastronomischer Schatz schlummert hingegen weiter - noch. Ein Baustellen-Besuch.

DORTMUND

, 25.07.2016, 04:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Maximilian am Alten Markt baut großflächig aus. 1,8 Millionen Euro werden investiert.

Das Maximilian am Alten Markt baut großflächig aus. 1,8 Millionen Euro werden investiert.

Das Maximilian, Café, Restaurant und Bar neben dem Karstadt-Sporthaus, wächst in Richtung Hansa Carré und erweitert sich um 200 Quadratmeter, um in Teilen schon im Oktober und endgültig Anfang 2017 mit neuen gastronomischen Aushängeschildern aufzuwarten. Dazu zählen unter anderem ein riesiger rotierender Steinofen für Pizzen, außerdem ein besonderer Burgerofen, eine neue fast 100 Quadratmeter große Küche mit modernster Technik, eine Winterterrasse im Hansa Carré, und ein moderner Lounge-Bereich mit zu öffnendem Glasdach und Cocktailbar. Kosten: 1,8 Millionen Euro

Hinter den Kulissen hat sich schon einiges getan. Das Fundament für den Pizzaofen ist gegossen, Wände wurden durchstoßen und neue eingezogen. Andere müssen noch fallen. Am Montag werden die Gäste erstmals etwas von den Umbauarbeiten bemerken, wenn der hintere Gastronomiebereich abgeschottet wird. Auch das Stade profitiert vom Umbau, da die Küchenlogistik vom Maximilian übernommen wird und die Quadratmeter der alten Stade-Küche der Tanzfläche zugeschlagen werden.

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Umbau des Maximilian am Alten Markt

Das Maximilian am Alten Markt wird für 1,7 Millionen Euro umgebaut. Wir haben eine Ortsbesichtigung gemacht.
24.07.2016
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Der Loungebereich wird vergrößert und bekommt ein Glasdach, das sich aufschieben lässt.© Foto: Oliver Schaper
Blick in das historische Gewölbe im Keller. Maximilian-Chef Detlef Beckmann würde es gern für Familien- und Firmenfeiern wieder herrichten, muss aber noch den Vermieter für die Idee gewinnen. Bis vor einigen Jahren hat hier der Faßverein getagt, aktuell wird das Gewölbe nur als Lagerraum genutzt.© Foto: Oliver Schaper
Hier entsteht die neue Küche.© Foto: Oliver Schaper
Hier wird mal der riesige Pizzaofen stehen.© Foto: Oliver Schaper
Der Blick öffnet sich ins Hansa Carre.© Foto: Oliver Schaper
Um die Höhenunterschiede zwischen den Mietflächen zu überbrücken, die das Maximilian von You Optik Landfester und Bang & Olufson übernommen hat, werden Treppen eingebaut.© Foto: Oliver Schaper
Das Maximilian am Alten Markt baut großflächig aus. 1,8 Millionen Euro werden investiert.© Foto: Oliver Schaper
Hier soll es mal gemütlich werden.© Foto: Oliver Schaper
Die Umbauarbeiten hinter den Kulissen laufen seit Anfang April.© Foto: Oliver Schaper
Diese ehemalige Toilettenwand kommt noch weg.© Foto: Oliver Schaper
Blick unter die Glasrotunde im Hansa-Carre. Im Hansa-Carre wird es eine Winterterrasse geben und einen separaten Ausgang vom Maximilian.© Foto: Oliver Schaper
Der Umbauplan auf Papier.© Foto: Oliver Schaper
Maximilian-Chef Detlef Beckmann zeigt seinen Gästen Barbara und Stefan Walthauser-Stücke die Pläne für den Umbau.© Foto: Oliver Schaper
Mit dem Stade wird das Maximilian gemeinsam die große neue Küche nutzen. Dafür gibt es im Hintergrund einen Durchgang.© Foto: Oliver Schaper

 

Unter dem Maximilian und einem Teil des Alten Marktes liegt ein potenzieller gastronomischer Schatz, den Detlef Beckmann, der Besitzer des Maximilian und des Bierhauses "Stade", auch gern heben würde: ein historisches Kellergewölbe, in dem bis vor einigen Jahren der Faßverein tagte, eine gehobene Form des Stammtisches und neben der Freimauererloge „Zur alten Linde“ und der Casino-Gesellschaft einer der drei ältesten Vereine der Stadt.

„Wir würden das Gewölbe gern wieder herstellen und es für private und gesellschaftliche Events wie Hochzeits- und Weihnachtsfeiern für 50 bis 150 Personen nutzen mit einem separaten Ausgang zum Hansa Carré,“ sagt Beckmann. Allerdings müsste sich auch der Vermieter für diese Idee begeistern. Zurzeit wird das Gewölbe nur als Lagerkeller benutzt. 

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