Gefährliche Arbeiten im Wald

24.09.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Waldarbeiten gehören laut den Arbeitsschutzbeamten der Bezirksregierung Arnsberg zu den gefährlichsten Arbeiten überhaupt und führten im Zuge der Aufräumarbeiten nach Sturm "Kyrill" zu drei tödlichen und mehreren schweren Unfällen.

Aus diesem Grund kontrollierten Arbeitsschutzbeamte im Rahmen des regionalen Programms "Arbeitsschutz bei der Waldarbeit" in der Zeit vom 9. März bis zum 31. August insgesamt 328 Betriebe. Allein im Standort Dortmund und dem Märkischen Kreis wurden 135 Betriebe mit insgesamt 290 Arbeitnehmern überprüft. Beamte stellten dabei 125 Mängel fest, die von Fehlern im organisatorischen Bereich über mangelhaften Gehörschutz bis hin zu fehlender Schutzausrüstung wie zum Beispiel der Schnittschutzhose reichten. In einem Unternehmen musste der Betrieb sogar kurzfristig eingestellt werden. Weitere Kontrollen sind geplant.

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