Gegen Grillverbot im Fredenbaum

23.03.2009, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Grünen in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord und im Rat sind weiter gegen das beschlossene Grillverbot im Fredenbaum-Park. Wie berichtet, hatte die Bezirksvertretung auf Antrag der SPD wegen der Auswüchse an Lärm, Verunreinigungen und wildem Parken die Reißleine gezogen.

Hans-Georg Schwinn, Fraktionssprecher der Nordstadt-Grünen: "Wir wollen, dass der Fredenbaum ein Park für alle bleibt. Durch das Grillverbot und die Beschränkung auf drei ausgewiesene Grillplätze werden viele Menschen den Fredenbaum nicht mehr aufsuchen. Das Konzept der Grillwiese neben den Mendesportplätzen muss deshalb erhalten bleiben." Die notwendige Verbesserung der Infrastruktur mit Toiletten und Müllbehältern halten die Grünen für eine gute Investition. Ansonsten würde weiter im restlichen Park und entlang des Kanals gegrillt, häufig mit den entsprechenden Hinterlassenschaften.

Die Parks dürften keine sterilen und toten Orte werden, meint der Vorsitzende der grünen Ratsfraktion und OB-Kandidat Mario Krüger: "Deshalb darf man nicht vergessen, dass sie neben dem Aspekt der Erholung auch einen sozialen Zweck erfüllen." Das Grillen gehöre dazu.

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