Geheimnisvolle Gemälde hängen in der Stadt

Unbekannter Künstler

Kleine Kunstwerke, die auf einmal in der Stadt auftauchten. Keiner weiß, wo sie herkommen, niemand kennt den Künstler. Klar ist nur: Es gibt eine Verbindung in die Graffiti-Szene. Und die Anzahl der Bilder, gemalt auf Holzplatten und dann angeklebt, nimmt zu. RN-Leser haben weitere Bilder gemeldet.

DORTMUND

von Von Tobias Großekemper

, 13.10.2011, 23:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Es sind eigentlich nur hübsche Kleinigkeiten, die da in der Stadt an Mauervorsprüngen oder Treppengeländern hängen. So breit wie ein Frühstücksbrettchen und meistens nur ein wenig länger. Manche sind auch größer.

Es sind eigentlich nur hübsche Kleinigkeiten, die da in der Stadt an Mauervorsprüngen oder Treppengeländern hängen. So breit wie ein Frühstücksbrettchen und meistens nur ein wenig länger. Manche sind auch größer.

Man könnte es sich jetzt einfach machen und solche Fliesen als Sachbeschädigung im öffentlichen Raum darstellen. Genau das nachzuweisen, wird aber nicht ganz leicht. So ist eine vollgesprühte Wand natürlich eine Sachbeschädigung – eine aufgeklebte Platte oder Fliese ist erst dann eine Sachbeschädigung, wenn die Klebe sich entweder nicht entfernen lässt oder den darunter liegenden Untergrund beschädigt. Oder, wie es Polizeisprecher Kim Freigang ausdrückt: „Eine Sachbeschädigung liegt dann vor, wenn eine schädigende oder negative Substanzeinwirkung eintritt.“ Das müsse im Einzelfall ein Gutachter bewerten. Bis dahin kann man sich die kleinen Kunstwerke auf jeden Fall noch anschauen. So wie Rosemarie Pahlke – nachdem sie das erste wahrgenommen hatte.

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