Geheimtipp in Sachen Natur: Feuchtbiotop in Lanstrop wird auf Vordermann gebracht

mlzNatur in Lanstrop

Neun Langzeitarbeitslose pflegen in diesem Jahr ein Feuchtbiotop in Lanstrop, das ein Kleinod in Sachen Natur ist. Ein kleiner Ausflug dorthin lohnt sich.

Lanstrop

, 11.10.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Feuchtbiotop am Kornmühlenweg in Lanstrop ist ein Geheimtipp in Sachen Natur. Damit dieses Karree, das aus einer kleinen Wasserfläche und einer Wiese mit Korbweidenbäumen besteht, am Rande des Kurler Buschs so schön bleibt, wie es ist, muss es gepflegt werden - eine Arbeit, die die Stadt Dortmund aus Kapazitätsgründen nicht leisten könne, sagt Gesa Köster vom Umweltamt.

Langzeitarbeitslose erhalten eine Arbeitsgelegenheit

Hilfe kommt schon seit dem 1. Januar vom Werkhof, einer sozialen Einrichtung zur Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen, die ihren Sitz in der Zeche Zukunft in Derne hat: Gefördert durch das Jobcenter Dortmund ist es das Ziel, langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. AGH (Arbeitsgelegenheiten) heißt das im Fachjargon.

Geheimtipp in Sachen Natur: Feuchtbiotop in Lanstrop wird auf Vordermann gebracht

Auch ein kleiner Teich, der derzeit nach dem trockenen Sommer wenig Wasser hat, gehört zum Feuchtbiotop am Kornmühlenweg in Lanstrop. © Andreas Schröter

Und so sind zumindest bis Ende Dezember neun Arbeitslose 30 Stunden pro Woche beispielsweise damit beschäftigt, die Hecken und die Weiden am Kornmühlenweg zurückzuschneiden, den Müll einzusammeln oder auch den gefährlichen Riesenbärenklau zu entfernen. Gesa Köster lobt das außergewöhnliche Engagement, dass die dort Beschäftigten an den Tag legen.

Und Christina Groth, die Leiterin des Werkhofes, betont, dass die Langzeitarbeitslosen in persönlichen Gesprächen zugleich sozialpädagogisch begleitet werden. Sie hoffe auf Weiterfinanzierung im nächsten Jahr.

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