Gelassene Stimmung und exotische Leichtigkeit

Sushi-Kurs

Weg mit dem Teller, rauf auf die Bambus-Matte! Ein Sushi-Kurs im Monchi weiht in die Kunst des japanischen Nationalgerichts ein. Wir haben geprüft, was dahinter steckt.

Dortmund

von Von Thilo Kortmann

, 10.11.2012, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lokal Sushi Kurs  48  29-10-2012 RN-Foto Laryea

Lokal Sushi Kurs 48 29-10-2012 RN-Foto Laryea

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Sushi-Kurs im Monchi

Ein Sushi-Kurs im Monchi zeigt die Kunst der Zubereitung.
09.11.2012
/
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Interessantes zur Sushi-Zubereitung vermittelt ein Kochkurs im Monchi.© Foto: Dan Laryea
Lokal Kushi Kurs 29-10-2012 RN-Fto Laryea© Foto: Dan Laryea

Mit Sicherheit ist Fingerfertigkeit gefragt, um die kleinen Reis-Rouladen anzufertigen. Die blau-türkis leuchtenden Wände im kleinen Monchi wirken schon mal beruhigend und verströmen eine gelassene Stimmung von exotischer Leichtigkeit. 

Gleich schon mal die freudige Botschaft vorweg, insbesondere für Menschen mit zwei linken Händen: Sushi machen ist gar nicht so schwer. Das zeigte der Sushi-Kurs im Monchi an der Essener Straße 12 im Kreuzviertel. Doch zu Beginn war der Respekt groß.  Sechs Teilnehmer im Alter zwischen 30 und 50 ließen sich einweihen in die Kunst der Zubereitung. Monchi-Inhaberin Thi Hoa Dang erklärte alles, von der aufwendigen Vorbereitung bis hin zum Genuss, dem großen Abschluss. Einer der Teilnehmer hatte noch nie Sushi gegessen. Und dann gleich ein Kursus? „Warum nicht“, sagt Ulli Bolin lächelnd. „Ich wollte Sushi unbedingt mal ausprobieren, habe es bislang nie in ein Sushi-Restaurant geschafft.“

 Das Geheimnis der Sushi liegt im klebrigen Reis und im Umgang mit der Bambus-Matte, die Untersatz und Kochinstrument in einem ist. Unabdingbar für jeden Sushimacher, erhältlich in jedem Asialaden. Auf der kleinen Matte wird geknetet und mit ihr wird der Reis in und um die Noriblätter (Algenblätter) gerollt oder geformt. Dabei ist Präzision gefragt. „Bitte auf dem Noriblatt oben und unten jeweils 1,5 Zentimeter Platz lassen“, weist die Kursleiterin an.  Genauso unverzichtbar ist der Reis. Der wird zu Beginn gekocht und mit getrocknetem Seetang aromatisiert. Die Essigwürze, mit der der Sushireis klebrig gemacht wird, bereiteten die Teilnehmer aus Reisessig, Zucker und Salz zu.

 Sehr aufwendig ist das Herstellen des Tamagos (japanisches Omelette). Das ist eine hauchdünne, geschichtete Eierschichtrolle aus 8 bis 10 Eiern. Mit Tamago werden Nigiri garniert, bei denen der Reis als Unterlage rechteckig geformt wird. Ideal ist diese Sushi-Variante auch für einen dünnen Streifen Lachs oder eine Garnele. Die bekannteste Sorte sind die Hosu-Maki, dünne Rollen umgeben von einem Noriblatt und einer Gemüsefüllung. Beliebt sind auch die Ura-Maki oder „Inside-Out“, bei denen der Reis außen an dem Noriblatt klebt und mit Sesam bestreut ist. Dafür wird die Reisrolle in einer Schale vorsichtig hin und her bewegt.  „Man muss was tun für sein Essen“, sagt Anke Vischelgk mit glücklichem Gesichtsausdruck.

Lesen Sie jetzt