Geringer Zuspruch in Dortmund für späten Schulbeginn

DORTMUND Endlich ausschlafen: Was nach Protesten für Schüler in Berlin gilt, wird für Dortmunder Pennäler zunächst ein Traum bleiben – auch wenn ein Unterrichtsbeginn theoretisch nach 8.30 Uhr möglich ist.

von Von Ludwig Overmann und Dennis Werner

, 26.03.2009, 19:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geringer Zuspruch in Dortmund für späten Schulbeginn

Bezirksschülersprecherin Miriam Böhm vermutet, die Schüler werden bei der jetzigen Regelung bleiben wollen.

Nur die

, Monika Landgraf, sieht Vorteile eines späteren Starts vor allem bei den Mittel- und Oberstufenschülern. „Entscheidend ist der Lernerfolg. Die Ergebnisse sind besser, wenn die Klausuren später geschrieben werden“, sagt sie. Die Schüler selber werden sich voraussichtlich mit der jetzt bestehenden Regelung auch für die Zukunft abfinden. „Die Meinung in der Schülerschaft selber ist geteilt“, gibt

Miriam Böhm die Stimmung auf den Pausenhöfen wieder. Bei späterem Schulbeginn bliebe nachmittags zu wenig Zeit für andere Aktivitäten. Grundsätzlich begrüßt die Bezirksschülervertretung jedoch einen späteren Unterrichtsbeginn. Unabhängig davon, wie sich Schulleiter und Schulträger auch entscheiden, der Transport der Schüler mit Bus und Bahn wäre auch eine Stunde später gewährleistet. „Wir müssten die Fahrpläne umstellen. Doch die passen wir in jedem Jahr neu an“, sagte DSW21-Sprecher Bernd Winkelmann am Donnerstag auf Anfrage. Sollte es eine solche Neuregelung also doch geben, soll es nicht am Einsatz von Bussen scheitern. 

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