Gerüst setzt Zeichen für Umbau-Start

DORTMUND Noch fehlt das letzten Okay der Landesregierung zur Finanzierung des U-Turm-Umbaus zum Kreativzentrum nebst Museum. Doch zumindest der Startschuss für die Außensanierung des Dortmunder Wahrzeichens ist gefallen. Seit Montag wächst das Baugerüst in die Höhe.

von Von Oliver Volmerich

, 28.01.2008, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
OB Dr. Gerhard Langemeyer, Kulturdezernent Jörg Stüdemann, Stadtdirektor Ullrich Sierau und Museumschef Wolfgang E. Weick freuen sich gemeinsam über den Start der Gerüstbau-Arbeiten am U-Turm.

OB Dr. Gerhard Langemeyer, Kulturdezernent Jörg Stüdemann, Stadtdirektor Ullrich Sierau und Museumschef Wolfgang E. Weick freuen sich gemeinsam über den Start der Gerüstbau-Arbeiten am U-Turm.

Zunächst geht es dabei an die auf 4,9 Mio. Euro bezifferte Sanierung der Außenhülle. Dazu werden zum Teil noch einzelne Gebäudeteile wie das alte Malzsilo an der Nordwest-Ecke des Turms abgerissen.

Bis Anfang Mai dauert es, bis das komplette Gerüst steht. 600 Tonnen Material werden dafür auf zwei Dutzend Sattelzügen herangekarrt. Immerhin sind rund 13.000 Quadratmeter Wand- und Dachflächen einzurüsten. Für die Arbeiten auf dem Wetterdach wird in 70 Metern Höhe sogar ein Mobilkran eingesetzt.

Rund 750.000 Euro kostet allein das Gerüst, das voraussichtlich zwei Jahre – bis Anfang 2010 – stehen wird. Die Aussichten sind aber gut, zumindest diesen finanziellen Aufwand durch den Verkauf von Werbebannern an drei Seiten des Turmgerüsts ausgleichen zu können, erklärt Karl-Friedrich Ostholt als Leiter der städtischen Projektgruppe.

Eingerüstet werden übrigens auch die vier sechs Meter hohen U-Buchstaben. Das Material ist in vergleichsweise gutem Zustand, weiß Ostholt. Nur vereinzelt muss etwa die Blattgoldverkleidung ausgebessert und ergänzt werden. Die Umbaukosten soll der Goldanteil aber nicht nennenswert in die Höhe treiben …

Ausführliche Bericht in der Dienstag-Ausgabe der Dortmunder Ruhr Nachrichten.

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