Gespräch mit Minister gewünscht

24.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Anwohner der Hugo-Pork-Straße hoffen weiter darauf, die geplante Ausfahrt des B1-Tunnels an der Semerteichstraße verhindern zu können - und setzen dabei nun auf ein persönliches Treffen mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (Foto).

In einem Brief an Tiefensee haben die Vertreter der Interessengemeinschaft "Keine B1-Tunnelausfahrt Semerteichstraße" um ein Gespräch mit dem Minister gebeten, der am 18. Oktober bei einer Veranstaltung Gast in Dortmund ist. "Wir fänden es daher nur fair und angemessen, wenn Sie bei Ihrem Besuch die Gelegenheit ergreifen würden, sich auch mit unserer Sicht auseinander zu setzen", heißt es in dem Brief.

Die Interessengemeinschaft wehrt sich gegen die Planungen für den B1-Tunnel, die eine Tunnelausfahrt in Richtung Norden zur verlegten Semerteichstraße vorsehen - und damit unmittelbar angrenzend an die Gartengrundstücke der Eigenheime an der Hugo-Pork-Straße (wir berichteten). Derzeit läuft eine Klage gegen die Harpen AG, die die Grundstücke vermarktet hatte, ohne die Käufer von den Planungen zu informieren. Dazu haben die Betroffenen mit Hilfe eines Anwalts ihre Intereressen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum B1-Tunnel geltend gemacht, das im Laufe dieses Jahres abgeschlossen werden soll. Ein erster Teilerfolg ist die jüngst ergänzte Auflage für die Installation von Luftfiltern für den Tunnel. Oli

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