Corona in Dortmund

Gesundheitsamt Dortmund musste zwölf Kindergärten wegen Corona schließen

Die Stadt hat neue Zahlen veröffentlicht, nach denen die Inzidenz unter Schülern über dem Durchschnitt liegt. Und in Kindergärten sind die Kleinsten oft der Auslöser für Schließungen gewesen.
Innerhalb eines Monats mussten in Dortmund wegen Coronaausbrüchen zwölf Kindergärten zeitweise geschlossen werden. © dpa

Die Stadt hat am Freitag (21. Mai) neue Fallzahlen zum Corona-Infektionsgeschehen veröffentlicht. Der Berichtszeitraum bezieht sich auf die Zeit zwischen 13. April und 12. Mai. In diese Zeit fällt auch die Bundesnotbremse, die seit dem 23. April greift. Die Notbetreuung in Kindertagesstätten galt ab 26. April (Montag).

Kindergartenkinder und Schüler mit Corona infiziert

Wie die Stadt mitteilt, sind in diesem Zeitraum 222 Infektionsfälle in Kindertagesstätten bekannt geworden. Davon waren 147 Kinder sogenannte „Indexpersonen“, wie es im Bericht heißt. Das bedeutet, dass die Kinder in diesen Fällen diejenigen waren, die als Erstinfizierte gelten.

„In 115 Fällen waren Gruppenschließungen, in zwölf Fällen sogar Schließungen von Kindertagesstätten notwendig.“

Das Gesundheitsamt habe in der Regel zu Beginn und vor Ende der Kontaktpersonen-Quarantänen Testungen durchgeführt, um versteckte Ausbrüche durch asymptomatische Verläufe zu entdecken.

Schüler in Dortmund überdurchschnittlich oft infiziert

Durch den Distanzunterricht ab 19. April sei das Geschehen an Schulen vergleichsweise ruhig gewesen. 920 positive Fälle gab es. Davon zog die Meldung in 480 Fällen keine Maßnahmen nach sich, da keinerlei schulische Kontakte stattfanden.

Die hohen Fallzahlen spiegelten die Inzidenz in der Altersgruppe der Schüler wider, die weit über der durchschnittlichen Inzidenz in der Bevölkerung liege.

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