Coronavirus

Gesundheitsamt überlastet: Bundeswehr wieder in Dortmund eingesetzt

Im großen Impfzentrum in Hörde waren einige bereits eingespannt, nun unterstützen erneut Bundeswehr-Soldaten die Impfkampagne in Dortmund. Sie werden vor allem in der Innenstadt zu sehen sein.
Seit einiger Zeit helfen insgesamt 60 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr dem Gesundheitsamt Dortmund bei der Nachverfolgung von Kontakten von Corona-Infizierten. © dpa

Wie die Stadt Dortmund am Mittwoch (24.11.) mitteilt, werden 21 Soldaten der Bundeswehr das Impfgeschehen in der Stadt unterstützen. Bereits ab Donnerstag (25.11.) sind die Mitglieder des Versorgungsbataillon 7 aus Unna für die Impflinge zu sehen.

Einsatz an verschiedenen Stellen in der Stadt

„Dabei werden 20 Soldaten in der Berswordt-Halle, in der Thier-Galerie und an den Impfbussen eingesetzt“, so Stadt-Sprecher Maximilian Löchter: „Ein Soldat verbleibt als militärische Schichtleitung im Gesundheitsamt.“

Ein Teil der Soldaten hatte das Gesundheitsamt in der Vergangenheit auch schon bei der Kontaktpersonennachverfolgung unterstützt. Andere waren bereits im Impfzentrum auf dem Phoenix-West-Gelände in Hörde eingesetzt, um Personalien von Impflingen zu kontrollieren.

Das Versorgungsbataillon stellt normalerweise die logistische Unterstützung der Streitkräfte sicher, wie die Bundeswehr im Internet schreibt: „Nachschub, Transport und Instandsetzung gehören zu ihren Hauptaufgaben. Mit Lkw oder Schwerlasttransportern transportieren sie fast alles von der Wasserflasche bis zum Kampfpanzer.“

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