Goethe-Gymnasiasten wagen beim Projekttag einen Blick in eine ungewisse Zukunft

mlzKlimaschutz

Bei „Fridays for Future“ streiken die Schüler regelmäßig für das Klima und die Nachhaltigkeit. Das Goethe-Gymnasium hat jetzt auch durch einen Projekttag darüber informiert.

Hörde

, 18.09.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einen ganzen Tag lang ging es um die Zukunft der Schüler aus der Unter- und Mittelstufe des Goethe-Gymnasiums. Dazu hatte die Schülervertretung (SV) das Bildungsprojekt „Energievision 2050 - Eine Multivision“ an das Hörder Gymnasium geholt. Und auch die Stadt Dortmund beteiligte sich.

Der Projekttag ist Teil des Themenjahres der SV, welches sich mit nachhaltigen Zukunftsvisionen auseinandersetzt. „Auf der SV-Fahrt haben wir beispielsweise überlegt, wie man den Energieverbrauch an der Schule reduzieren kann“, erklärt der Lehrer Fabian Schlücking, der die Vertretung betreut. Außerdem habe man ein grünes Schulfest veranstaltet.

Ein Tiny House auf dem Schulhof

Das Projekt Multivision war unabhängig davon an die Schulleitung des Gymnasiums herangetreten, um auf ihr Zukunftsprojekt aufmerksam zu machen. Die Schüler sollen so lernen, wie ihre Zukunft im Jahr 2050 aussehen könnte. Essen wir später für die Nachhaltigkeit Käfer anstelle von Fleisch? Die Schüler konnten es ausprobieren und Käfer probieren.

Das Projekt „Energievision 2050“ soll Schülern vermitteln, wie das gemeinsame Klimaziel erreicht werden und man trotzdem noch ein gutes Leben führen kann. Zunächst betrachteten die Fünft- bis Neuntklässler dazu den Klimawandel und seine Folgen, dann schauten sie sich den Energiesektor an und überlegten, wie ein Wandel möglich ist und was man dafür leisten muss.

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Abhängig waren die Themen aber auch vom Alter und der Entwicklung der Fünft- bis Neuntklässler. Zum Beispiel stand für die älteren Schüler die Mobilität im Straßenverkehr auf dem Programm. „Die meisten machen ja bald ihren Führerschein“, so Schlücking über die Acht- und Neuntklässler. Also sahen sie unter anderem Filme und hörten Vorträge über alternative Fortbewegungsmittel.

Vom Auto- oder Motorradfahren sind die Fünft- und Sechstklässler noch etwas entfernt. Daher wurde ihnen eher gezeigt, wie sie in Zukunft wohnen könnten. Die Stadt Dortmund hatte dazu extra ein sogenanntes „Tiny House“ auf den Schulhof des Goethe-Gymnasiums gestellt. Die Schüler konnten dieses besuchen und mal einen kurzen Wohntest machen. Laut Fabian Schlücking stieß diese Art des Wohnens aber nicht auf allzu große Begeisterung: „Die meisten fand es zwar irgendwie cool, aber doch sehr eng.“ Vor allem die Kombination aus Dusche und Toilette im Schlafzimmer habe eher für Verwunderung gesorgt.

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