Grau und Rot mit grünem Dach

Neues FZW an der Ritterstraße

17.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Rechteckig auf quadratisch, unten grau, oben rot: Das neue Freizeitzentrum West an der Ritterstraße. Architekt Gerhardt Ebrecht stellte gestern im Kinder- und Jugendausschuss sein neues ?FZW? vor: Der moderne Neubau präsentiert sich schnörkellos, funktional eben, mit 30 Zentimeter dicken Betonwänden um die beiden Veranstaltungssäle, um die Nachbarn vor Lärm zu schützen. 1300 Menschen fasst der große Veranstaltungssaal, der als rote, rechteckige Etage über dem Erdgeschoss thront. 300 Besucher finden in dem kleinen Saal Platz. Damit sich in den Pausen auch bei Parallelveranstaltungen keine Schlangen vor den Klos bilden, gibt es zwei große Toilettenanlagen. Als Kontrast zum roten Putz oben präsentiert sich das Erdgeschoss mit Betonfertigteilen in anthrazit-grau. Eine Fassade, die nach Angaben Ebrechts leicht sauber zu halten ist. Neben Rot und Grau kommt eine dritte Farbe ins Spiel: Das Flachdach des Erdgeschosses wird begrünt. Wolfram Frebel (Grüne) machte den Vorschlag, eine Photovoltaik-Anlage auf das zweite Dach zu installieren. Technisch machbar, so Architekt Ebrecht, ob sinnvoll, müsse man prüfen. Die Ausschuss-Mitglieder zeigten sich gestern froh, dass nach den Querelen der letzten Tage um eine Kommerzialisierung (RN berichteten) nun doch der Ratsbeschluss umgesetzt werde; mit der AWo als Betreiber. Anfang der Woche hatte es ein klärendes Gespräch gegeben. Jetzt, so betonte Stadträtin Waltraut Bonekamp gestern, gelte es, schnellstmöglich alle nötigen Verträge unter Dach und Fach zu bringen, um Planungssicherheit für die Programmgestalter zu schaffen; 70 bis 80 Prozent der Veranstaltungen im neuen FZW kommen von außen. Baubeginn soll im August sein, Inbetriebnahme Sommer 2008. blf

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