Ein Dortmunder soll den Sohn seiner Lebensgefährtin mehrfach brutal misshandelt haben. © picture alliance / dpa / (Symbolfoto)
Gericht

Grausame Details: 34-Jähriger soll Jungen brutal misshandelt und missbraucht haben

Ein Dortmunder soll brutal auf einen Jungen eingeschlagen haben. Ihm wird außerdem sexueller Missbrauch des Kindes vorgeworfen.

Dem 34-jährigen Angeklagten werden zahlreiche Gewalttaten zu Lasten des Sohnes seiner Lebensgefährtin vorgeworfen. Im April und im Mai soll er das Kind mehrmals brutal geschlagen und in einem Fall auch sexuell missbraucht haben.

In der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft ist von Faustschlägen und Prügeln mit einem Ladekabel die Rede. Laut Staatsanwaltschaft musste sich der Junge einmal auch nackt ausziehen, ehe er mit einer Mehrfachsteckdose auf die Genitalien geschlagen wurde.

Kind soll aus Angst vor seinem Peiniger gelogen haben

Darüber hinaus soll der 34-Jährige das Kind auch in der Badewanne mit kaltem Wasser übergossen und außerdem den Kopf des Jungen so lange unter Wasser gedrückt, bis das Opfer Atemnot verspürte. Als der Sohn der Partnerin schließlich wegen seiner Verletzungen in ärztliche Behandlung kam, soll er aus Angst vor dem Angeklagten gelogen, er sei auf dem Nachhauseweg von Unbekannten angegriffen und verprügelt worden.

Weil sich der Angeklagte nach jetzigem Stand der Dinge nicht zu den Vorwürfen äußern will, richtet sich das Gericht auf einen längeren Prozess ein. Aus diesem Grund wurde zuletzt zur Sicherheit auch ein Ergänzungsrichter berufen.

Dieser erschien am Dienstag aber trotz Ladung nicht zum Verhandlungstermin. Deshalb konnte die Anklage noch nicht verlesen werden.

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