Mehrere Straßen betroffen

Große Verdi-Demo will am Mittwoch wieder über den Wall ziehen

Viele Beschäftigte der Dortmunder Kitas und des Offenen Ganztages werden am Mittwoch wohl ihre Arbeit niederlegen - auch einen Protestzug soll es geben. Die Gewerkschaft Verdi hat nun Details genannt.
Bereits am Donnerstag (28.4.) zogen Tausende Streikende aus verschiedenen Sozialberufen durch Dortmund.
Bereits am Donnerstag (28.4.) zogen Tausende Streikende aus verschiedenen Sozialberufen durch Dortmund. © Kevin Kindel

Beschäftigte der Dortmunder Kitas und des Offenen Ganztages (OGS) gehen am Mittwoch (4.5.) erneut auf die Straße. Wie die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mitteilt, wird es dabei zwei Kundgebungen geben.

Los geht es planmäßig mit dem Protest um 9.30 Uhr auf dem Platz von Xi’an an der Nordseite des Hauptbahnhofs vor dem Cinestar. Um 9.45 Uhr beginnt dort dann auch die Auftaktkundgebung. Anschließend, um 10.15 Uhr, startet der Protestzug über mehrere Straßen der Dortmunder Innenstadt.

Demo zieht über den Wall

Dabei geht es zunächst über die Paul-Winzen-Straße, die Kurfürstenstraße, die Mallinckrodstraße und die Leopoldstraße. Die Route führt dann weiter über den Burgwall, den Schwanenwall, den Ost- und Südwall – ehe der Protestzug schließlich am Friedensplatz mitten in der Dortmunder City endet.

Dort wird es dann um 12 Uhr eine Abschlusskundgebung geben. Insgesamt sind laut Verdi 1500 Beschäftigte aus den beiden Bereichen zum Streik aufgerufen. Den Streikenden geht es neben einer angemessenen Bezahlung auch um bessere Arbeitsbedingungen und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel.

Schon am Donnerstag (28.4.) hatten rund 3000 Beschäftigte aus Sozial- und Erziehungsberufen in Dortmund demonstriert. Diesmal ist der Protest aufgeteilt worden: Neben dem Kita- und OGS-Streik wurde am Montag die Sozialarbeit bestreikt, am Freitag folgt die Behindertenhilfe.

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