Großeinsatz der Feuerwehr in Dorstfelder Flüchtlingsunterkunft

Notruf

In der Nacht zu Freitag musste die Feuerwehr zur Flüchtlingsunterkunft in Dorstfeld ausrücken. Wie genau es zum Feuer kam, ist zumindest im Ansatz schon klar.

Dorstfeld

19.06.2020, 09:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Großeinsatz in der Flüchtlingsunterkunft Iggelhorst 28. Im zweiten Obergeschoss war ein Feuer ausgebrochen.

Großeinsatz in der Flüchtlingsunterkunft Iggelhorst 28. Im zweiten Obergeschoss war ein Feuer ausgebrochen. © Helmut Kaczmarek

Großeinsatz im Dorstfelder Gewerbegebiet: Gegen 1.25 Uhr in der Nacht zu Freitag (19.6.) wurde der Feuerwehr ein Brand im Haus Iggelhorst 28 gemeldet.

Das ehemalige Gebäude des Berufsförderungswerks des Deutschen Baugewerbes, das seit 2015 als Flüchtlingsnotunterkunft betrieben wird, musste aufgrund des Einsatzes evakuiert werden.

Laut Pressestelle der Feuerwehr Dortmund waren dafür 78 Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten vor Ort im Einsatz. 16 Personen mussten im Laufe des Einsatzes aus dem Gebäude gebracht und versorgt werden. Ernsthaft verletzt wurde jedoch niemand.

Brand in einer Teeküche

Ursache des Einsatzes war eine starke Rauchentwicklung, deren Ursprungsort von den Einsatzkräften im zweiten Obergeschoss des Gebäudes ausgemacht werden konnte.

In einer Teeküche war ein Abfallbehälter in Brand geraten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer gelöscht werden, bevor die Flammen auf weitere Teile des Gebäudes übergreifen konnten.

Wie der Mülleimer in Brand geraten konnte, ist laut der Feuerwehr derzeit noch unklar. Die Polizei habe ihre Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache des Brandes zu klären.

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