Großer "Impf-Ansturm" bleibt aus

Schweinegrippe

DORTMUND Nun soll es losgehen. Ab sofort ist "Pandemrix" - der Impfstoff zum Schutz gegen die Schweinegrippe - erhältlich. Zunächst sollen vor allem Beschäftigte im Gesundheitswesen, Polizisten, Feuerwehrleute und Mitarbeiter von Rettungsdiensten geimpft werden.

von Von Sybille Warnking

, 26.10.2009, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Manche Impfstoffe sind nicht mehr lieferbar.

Manche Impfstoffe sind nicht mehr lieferbar.

Ähnlich sieht es auch bei der Feuerwehr aus. Da mit dem Gesundheitsamt Termine abgesprochen wurden, bevor bekannt wurde, wann der Impfstoff erhältlich ist, werden die Feuerwehrmänner nun zu verschiedenen Terminen ab dem 4. November geimpft - etappenweise in Grüppchen a 10 Personen, da auch der Impfstoff in 10er Dosen abgepackt ist. "Wir werden eine gute Quote erreichen. Ich denke, dass sich viele impfen lassen möchten", meint Thomas Osthoff, Sprecher der Dortmunder Feuerwehr. Auch im Klinikum wird diese Woche noch nicht geimpft. "In der nächsten Woche sind zwei Termine angesetzt", sagt Pressesprecher Thomas Kraft. Wer sich impfen lassen möchte, könne dann einen zeitlich individuellen Termin mit dem bertriebsärztlichen Dienst vereinbaren. Alle 4200 Mitarbeiter wurden über die Impf-Termine per E-mail informiert. Ausreichend Impfstoff sei vorhanden.

Derweilen spricht die die Ärztekammer Westfalen-Lippe eine Empfehlung für die Impfung zum Schutz gegen Schweinegrippe aus. "Noch bereitet sich die Influenza nicht so schnell aus wie in anderen Ländern. Durch eine rasche Impfung besteht die Möglichkeit, die Ausbreitung einzudämmen", erklärt Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer. Durch ein weiteres Abwarten würde dieser Zeitvorteil verspielt.

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