Großer Schreck nach Böllerknall: Hund verkriecht sich in Rohrleitung

Tierrettung

Am ersten Tag des neuen Jahres erschreckte sich eine Hündin bei einem Waldspaziergang so heftig über einen Böllerknall, dass sie sich versteckte. Erst die Feuerwehr konnte das Tier befreien.

Dortmund, Lücklemberg

02.01.2020, 11:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Plötzlich knallt es und der Vierbeiner ist verschwunden: Als am Neujahrstag (1.1.) eine Frau in Lücklemberg einen Waldspaziergang mit ihrer Hündin machte und in der Nähe ein Silvesterböller explodierte, erschreckte sich das Tier so heftig, dass es sich versteckte.

Die Hündin verkroch sich in eine nahe gelegene Rohrleitung (Düker genannt) des Olpkebaches unter dem Waldweg an der Olpketalstraße. Als Nachfahrin Schweizer Hirtenhunde ließ sie sich danach auch nicht von ihrer Hundeführerin ablenken, sondern verblieb wachsam und konsequent in dem engen wasserdurchflossenen Kanal – und das trotz der Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt.

Leckereien helfen nicht

Die Feuerwehr musste kommen. Wie die Retter in einer Pressemitteilung schreiben, kletterte ein Feuerwehrmann in einem wärmeisolierenden Rettungsanzug zu dem Tier in das etwa 5 Meter lange und nur 0,5 Meter hohe Bauwerk. Mehrere Versuche, den Hund mit Leckereien vorbeigehender Hundebesitzer oder schlicht durch Ziehen an der Hundeleine herauszubringen, verliefen erfolglos.

Erst durch die Verwendung eines Spineboards, einer Art Rettungsbrett für Patienten mit Wirbelsäulenverletzung, und mit Hilfe der Fleecejacke des Frauchens konnte die Hündin zusammen mit dem Feuerwehrmann aus dem Wasserlauf befreit werden.

Nach erfolgreicher Rettung setzte die Feuerwehr die durchnässte Hundeführerin nebst Hund in dem nahe gelegenen Zuhause ab.

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