Großes Zelt dient als Hörsaal-Ersatz

TU modernisiert die Medientechnik

Nicht für do-camp-ing, das beliebte Schnuppercampieren für Studieninteressierte, sondern für ältere Semester errichtet die TU ein Zelt auf dem Campus Nord. Es dient als Ersatzhörsaal in der Zeit, in der die Medientechnik in den großen Hörsälen modernisiert wird. Wir blicken auf die Details.

DORTMUND

, 14.08.2017, 02:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die TU bringt in allen größeren Hörsälen die Technik auf den neuesten Stand.

Die TU bringt in allen größeren Hörsälen die Technik auf den neuesten Stand.

„Die Modernisierung der Hörsaaltechnik ist eine logistische Herausforderung“, sagt TU-Rektorin Prof. Ursula Gather. In den Semesterferien seien die Arbeiten nicht möglich, da die Säle in dieser Zeit intensiv für Klausuren genutzt würden. Deshalb wurde jetzt ein Plan erstellt, nach dem alle großen Hörsäle mit mehr als 200 Plätzen, 26 Stück insgesamt, der Reihe nach angegangen werden.

Barrierefreier Zugang 

Projektionstechnik und Audioanlagen werden erneuert und zukünftig auch für Hör- und Sehbeeinträchtigte ausgerichtet sein. Verwendet werden „Videotechnik und Beamer der neuesten Generation“, erklärt die Rektorin. Das Ersatzquartier bietet 750 Sitzplätze für Lehr- und Übungsveranstaltungen. Das Zelt wird auf der Freifläche südwestlich der Kreuzung Emil-Figge-Straße / Vogelpothsweg aufgebaut und ist mit Wärme- und Schallschutz sowie einer Heizungsanlage ausgestattet. Der Zugang erfolgt barrierefrei über eine Rampenkonstruktion, die mit einem rutschhemmenden Kunstrasen belegt ist.

Aufbau im September

750 gepolsterte Stühle mit Schreibplatten sollen den Lehrenden und Studierenden gute Arbeitsbedingungen bieten. Das Hörsaalzelt ist 25 bis 30 Meter breit und sieben Meter hoch. „Es gewährt daher eine gute Sicht von allen Plätzen auf das Podium und die großen Projektionsflächen“, teilt die TU mit. Die Verstärkeranlage und die schalldämpfende Innenverkleidung optimierten die Sprachverständlichkeit. Der Aufbau erfolgt voraussichtlich Mitte / Ende September.

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