Großmarkt erlässt neue Regeln für den Betrieb während der Corona-Krise

Maßnahme der Genossenschaft

Einzelhändler aus der ganzen Region kaufen Waren am Dortmunder Großmarkt ein. Wo so viele zusammenkommen, könnte sich das Coronavirus verbreiten. Die Genossenschaft hat Maßnahmen ergriffen.

Dortmund

, 23.03.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Großmarkt Dortmund gelten neue Verhaltensregeln.

Am Großmarkt Dortmund gelten neue Verhaltensregeln. © Oliver Schaper

Seit Freitagmorgen ist der Handel auf dem Dortmunder Großmarkt ein anderer. Mietern und Mitgliedern der Genossenschaft am Heiligen Weg wurde nun ein Info-Papier zugestellt, das Verhaltensregeln für die nächsten Wochen empfiehlt.

Mit den neuen Verhaltensregeln kommt die Genossenschaft einer Anregung von Händlern nach, die die bisherige Situation im Zeichen der Corona-Krise als bedenklich empfanden.

„Da über Tag ein übergroßes Maß an Kundenkontakten am Großmarkt vorherrsche, hatten einige Händler Angst, sich mit dem Virus anzustecken“, so ein Markthändler.

Neue Regeln

Die Großmarkt Dortmund eG bittet mit sofortiger Wirkung die Händler darum, die Kundenanzahl vor den Verkaufsständen so gering wie möglich zu halten, auch die Zahl der Mitarbeiter, die die Waren ausgeben, soll auf ein Minimum heruntergefahren werden. Ein Mindestabstand von zwei Metern soll eingehalten werden.

Weiterhin empfiehlt die Genossenschaft in dem Brief, dass Kunden dazu anzuhalten seien, alle Bestellungen vorab den Großhändlern via Whatsapp-Nachricht zukommen zu lassen. Gegebenenfalls sollten Kunden in ihren Autos warten, bis sie bedient würden. Laut Genossenschaft sind die Regeln freiwillig umzusetzen.

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