Grünes Licht für neue Stadion-Zufahrt

Borussia Dortmund

Gute Nachrichten für alle BVB-Fans: Die Politik gibt grünes Licht für die Umbaupläne im Bereich Wittekindstraße/Im Rabenloh, mit denen die Stadt das Verkehrschaos vor Spielen im Signal Iduna Park reduzieren will. Allerdings sind nicht alle von der geplanten Lösung begeistert.

DORTMUND

, 03.02.2015, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von der Wittekindstraße in Richtung Rabenlohn will die Stadt eine zweite Linksabbieger-Spur einrichten.

Von der Wittekindstraße in Richtung Rabenlohn will die Stadt eine zweite Linksabbieger-Spur einrichten.

Um die üblichen Staus zu reduzieren, will die Stadt zwei Veränderungen vornehmen. Es sollen eine zweite Links-Abbieger-Spur von der Wittekindstraße und im Rabenloh selbst eine zusätzliche Rechts-Abbieger-Spur zum Parkplatz A 8 entstehen. 

Zu teuer und nicht vermittelbar

Kritik an dem Umbau, der 440.000 Euro kosten soll, übten die Grünen und die FDP/Bürgerliste. Angesichts maroder Straßen und knapper Finanzen sei es nicht zu vermitteln, so viel Geld auszugeben, damit einige wenige Stadionbesucher schneller auf ihre Parkplätze kommen, argumentierten Grünen-Ratsherr Wolfram Frebel und Steffen Kaestner (FDP).

Das kann man kritisch sehen, räumte auch CDU-Ratsherr Sascha Mader ein. Wichtig sei aber die Gesamtqualität des Veranstaltungszentrums. Auch Tiefbauamts-Leiterin Sylvia Uehlendahl verteidigte das Vorhaben. „Es geht generell um die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs. Das Problem ist vor allem der Rückstau auf der Wittekindstraße und dem weiteren Straßennetz“, erklärte sie. 

BVB soll mehr Geld beisteuern

SPD und CDU stimmten schließlich den Bauplänen zu. Wobei sich alle Fraktionen eine höhere finanzielle Beteiligung des BVB wünschen. Bislang hat der Verein einen Anteil von 45.000 Euro an den Umbaukosten zugesagt. 

Das letzte Wort hat der Finanz-Ausschuss in seiner Sitzung am 12. Februar. Wenn auch er, wie zu erwarten ist, zustimmt, könnten die Umbauarbeiten in der Bundesliga-Pause im Juni und Juli stattfinden.

An dieser Stelle will die Stadt handeln:

Auch bei Länderspielen ist es in der Vergangenheit schon zu Verkehrsproblemen gekommen:

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